Perspektive auf eine erfolgreiche Entwicklung
SchuSta Engineering verlegt Firmensitz nach Burbach
gb Lippe. Die heimische Wirtschaft erhält Zuwachs. Die SchuSta Engineering GmbH will ihren Firmensitz nach Burbach verlegen. Die Weichen dazu hat der Spezialist für automatisierte Industrieanlagen bereits gestellt. Da der aktuelle Standort an der Graf-Zeppelin-Straße im interregionalen Gewerbegebiet Siegerland-Flughafen an seine Kapazitätsgrenzen gekommen ist, haben sich die Geschäftsführer Nico Schumann und Daniel Stahl nach einer passenden Fläche mit Expansionsmöglichkeiten umgeschaut – und diese in nur rund 400 Metern Luftlinie entfernt gefunden.
Im vergangenen Jahr wurde die Übernahme der AMF Arnd Metz Fertigungstechnik GmbH perfekt gemacht. Der ehemalige Geschäftskunde hat seinen Betrieb an die Industrieanlagenbauer veräußert, die Firma bleibt als 100%ige Tochter der neu gegründeten SchuSta Group bestehen. Das AMF-Werksgelände bietet noch zwei Etagen ungenutzte Bürofläche und darüber hinaus Entwicklungspotenzial. Mit dem für 2027 avisierten Umzug an die Straße „Zur Lipper Höhe“ wechselt SchuSta von der rheinland-pfälzischen auf die nordrhein-westfälische Seite des Gewerbegebietes – und von Liebenscheid nach Burbach.
Die bisherige Entwicklung von SchuSta Engineering kennt bisher nur eine Richtung: Steil nach oben. 2018 begannen Nico Schumann und Daniel Stahl in einer privaten Garage ihre Selbstständigkeit. Diese wurde schnell zu klein für die immer größer werdenden Industrieanlagen, die damals wie heute individuell nach Kundenbedarf entwickelt, gebaut und montiert werden. Schnell fanden sie bei der Firma Elmeko „Unterschlupf“ und mieteten sich in eine 370 qm große Halle ein. Später kamen eine zweite Halle sowie Büroräume hinzu. Bei der Firma Herr Industry Systems im Gewerbegebiet Rübgarten I wurden für den Aufbau der Industrieanlagen weitere Flächen angemietet; zunächst 500 qm – heute sind es 1200 qm.
Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 29 Mitarbeitende in Vollzeit und weitere Aushilfen. Zur SchuSta Group gehören fortan zudem die aktuell 12 Beschäftigten und weitere Aushilfen bei AMF. Für den neuen Firmensitz haben die Geschäftsführer schon einige Pläne: Neben dem Ausbau der beiden Büroetagen ist der Anbau einer zusätzlichen Werkshalle vorgesehen. Außerdem soll eine Kaltlagerhalle auf dem Gelände errichtet werden.
„Ich freue mich, dass sich ein aufstrebendes und innovatives Unternehmen wie SchuSta für eine Ansiedlung in Burbach entschieden hat. Das interregionale Gewerbegebiet Siegerland-Flughafen, aber auch das interkommunale Gewerbegebiet Rübgarten II, ebenfalls auf der Lipper Höhe, bieten gerade produzierendem Gewerbe optimale Rahmenbedingungen. Der Automatisierungsbranche geht es gegen den allgemeinen Trend ausgesprochen gut und ist zukunftsfähig. Deshalb bin ich optimistisch, dass SchuSta weiter wachsen wird. Darüber hinaus bin ich froh, dass auch die Zukunft von AMF Arnd Metz Fertigungstechnik GmbH langfristig gesichert ist“, heißt Bürgermeister Jonas Becker, das neue Unternehmen in Burbach willkommen.
