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08.09.2022

Zwei Löschwassertanks erfolgreich „versenkt“

Zusätzliche 220.000 Liter für den Brandschutz

Wahlbach. Ein imposanter Anblick: An zwei schweren Eisenketten wird das 15,70 Meter lange zylindrische Objekt von einem Kran in die Lüfte gezogen. Es sieht so aus, als schwebe ein U-Boot neben der Karl Hess GmbH über das Ende der Lindenstockstraße. Tatsächlich ist der 11,5 Tonnen schwere Koloss ein Löschwassertank, der dort platziert wird. Langsam senkt sich der im Durchmesser 2,90 Meter breite Behälter in die rund 4 Meter tief ausgehobene Grube am Straßenrand. Zentimeter für Zentimeter wird er hinabgelassen, bis er schließlich auf einer 30 Zentimeter dicken Sandschicht aufsetzt und einsinkt, sodass er nicht zur Seite rollt. Präzisionsarbeit. Doch der 100 Kubikmeter Wasser fassende Tank ist nur der Anfang. In der Verlängerung ist eine weitere, noch längere Grube ausgehoben worden. Auf einem Auflader in der Nähe wartet der zweite Tank darauf, „versenkt“ zu werden. Mit 17 Metern Länge und einem Fassungsvermögen von 120 Kubikmetern Wasser ist er der größere Bruder des bereits platzierten Behälters.

Gemeinde investiert 120.000 Euro

Mit der Einrichtung dieser zwei Löschwassertanks auf dem Grundstück der Firma Hess, die in den kommenden Wochen final gesichert, eingegraben und anschließend befüllt werden, vergrößert die Gemeinde Burbach ihr Löschwasser-Reservoir in Wahlbach um zusätzliche 220.000 Liter – das entspricht 1222 gefüllten Standard-Badewannen (180 Liter). Die Tanks sind gebraucht und wurden von der Firma Wozniack in Warstein aufgearbeitet. Für den Tiefbau zeichnet Firma Schell verantwortlich aus Fehl-Ritzhausen. Mit der Metallverarbeitung Roth aus Neunkirchen (Schlosserei) und der Firma Pempeit aus Siegen (Pflasterarbeiten) wurden auch zwei regionale Unternehmen mit der Maßnahme betraut. Die Firma Dornseiff sorgte schließlich für die präzise Ausrichtung der Tanks in den Gruben. Insgesamt investiert die Kommune hier ca. 120.000 Euro in den Brandschutz. Bereits vor sechs Jahren wurden nur wenige hundert Meter entfernt bei der Firma Topwerk GmbH zwei jeweils 100 Kubikmeter große Löschwasserbehälter unterirdisch angelegt.

Brandschutzbedarfsplan wird konsequent umgesetzt

Die Maßnahme ergibt sich aus dem Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde Burbach, der 2021 unter fachmännischer Begleitung durch die Kommunal Agentur NRW und in enger Abstimmung mit u.a. der Feuerwehrleitung in Burbach sowie den einzelnen Löscheinheiten der neun Dörfer bis 2026 fortgeschrieben wurde.

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