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20.10.2016

Weitere FairTrade-Partner gefunden

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

„Weitere Partner sind gefunden“, freut Katrin Ginsberg, Sprecherin der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town in Burbach. „Mit dabei sind jetzt das Hotel-Restaurant Bechtel in Wahlbach als Vertreter der örtlichen Gastronomie und der Verein zur Förderung der natürlichen Lebensgrundlagen, der in Burbach vielfältige Aktivitäten zum nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz durchführt. Dadurch können weitere Anforderungen an die Zertifizierung erfüllt werden.“ Dennoch würde sich Katrin Ginsberg über weitere Aktive freuen, die Burbach auf dem Weg zur Fairtrade-Town unterstützen. „Wenn wir noch weitere Gastronomiebetriebe finden würden, die sich bereiterklären, fair gehandelte Produkte wie Tee, Weine oder Zucker anzubieten, wäre das super. Aber auch Sportvereine können dabei sein, indem sie beispielweise Fußbälle anschaffen, die unter fairen Arbeitsbedingungen und mit nachwachsenden Rohstoffen produziert worden sind.“

Neben der Auszeichnung der Gemeinde Burbach als Fairtrade-Town können die Projektpartner ebenfalls das Fairtrade-Town-Siegel führen und es für die eigene Werbung nutzen und darstellen, dass sie als Partner aktiv sind. „Ziel ist der Fairtrade-Kampagne ist es, strategisch den fairen Handel auf kommunaler Ebene zu fördern. Dafür benötigt es eine erfolgreiche Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik, Einzelhandel, Gastronomie und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Heimat stark machen“, erläutert Bürgermeister Christoph Ewers. „Fairer Handel ist im Trend. Diesen möchten wir unterstützen. In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen“, so Ewers.

Hinter der Fairtrade-Bewegung steht der Gedanke, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern zu verbessern. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel sichern den Kleinbauernfamilien existenzsichernde Preise, lohnabhängigen Beschäftigen auf Plantagen, Blumenfarmen oder Teegärten bessere Arbeitsbedingungen und geben dadurch Vertrauen und Sicherheit für eine selbstbestimmte Zukunft.

„Jeder, der gerne etwas dazu beitragen möchte, kann sich im Rathaus melden“, appelliert Katrin Ginsberg an mögliche Mitstreiter, die Burbach auf dem Weg zur „FairTrade“-Gemeinde unterstützen wollen. Nachgewiesen müssen diese Aktivitäten alle gegenüber der Fairtrade-Organisation. Wenn alle Kriterien erfüllt sind, erhält Burbach das Label FairTrade-Town.

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