Weihnachtsgruß 2015
„…und ich werde an Weihnachten nach Hause kommen.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
„…und ich werde an Weihnachten nach Hause kommen. Wir alle tun das oder sollten es tun. Wir alle kommen heim oder sollten heimkommen. Für eine kurze Rast, je länger desto besser, um Ruhe aufzunehmen und zu geben.“ Dieses Zitat stammt von dem englischen Schriftsteller Charles Dickens, dessen Weihnachtsgeschichte sicherlich einige von Ihnen kennen.
Charles Dickens erinnert uns daran, wie wichtig es ist, zur Ruhe zu kommen, inne zu halten, Ruhe aufzunehmen und Ruhe zu geben. Das ist leichter gesagt als getan. Wir stehen unter den vielfältigen Einflüssen unserer modernen Zeit: Internet, Smartphones, E-Mails und vieles mehr machen uns ständig erreichbar und verfügbar. Das Arbeitsleben und oft auch die Freizeit verdichten sich zunehmend, die Betrachtung des Wesentlichen kommt häufig zu kurz. Weihnachten bietet uns vielleicht die Möglichkeit, den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten. Besonders auf unsere Beziehungen. Innerhalb der Familie, zu Freunden, Bekannten und Verwandten. Aber auch auf uns selbst. Wir brauchen ruhige Zeit für uns, um immer wieder kraft für den Alltag zu sammeln. Mit einem guten Buch, Musik oder einem anderen Hobby. Dass dies gelingen möge - in der Weihnachtszeit aber auch möglichst häufig im neuen Jahr, das wünsche ich Ihnen.
Nur noch wenige Tage, und das Jahr 2015 ist Vergangenheit. Vergangenheit, die sich an Zahlen und Fakten ausdrückt, aber auch Erinnerungen hinterlässt – an Erlebnisse, Begegnungen, Ereignisse. Beides zusammen beschreibt Entwicklung. Für die Gemeinde Burbach eine Entwicklung, an der viele Menschen teilhatten und auf die ich froh und mit großer Dankbarkeit zurückblicke. Wir haben wenig Arbeitslose, unsere Unternehmen sind ausgelastet, die Finanzen der Gemeinde sind stabil. Wir haben wieder viel in unsere Infrastruktur investieren können. In Schulen und Kindergärten, um gute Rahmenbedingungen für Familien zu erhalten. In unser Freibad, das wir im kommenden Jahr wieder frisch saniert und modernisiert eröffnen wollen. In Straßen, Kanal- und Wasserleitungssysteme – die größte Maßnahme war die Ortsdurchfahrt Nieder-/Oberdresselndorf, die ebenfalls 2016 fertiggestellt werden soll. In die Erschließung des Gewerbegebietes Rübgarten, um auch auf lange Sicht Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. In den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Lippe, das wir einweihen konnten. Vieles ließe sich hinzufügen.
Besonders wichtig war und ist mir auch die Weiterentwicklung unserer Dörfer. Gerne haben wir als Gemeindeverwaltung die erfolgreichen Bewerbungen von Holzhausen und Niederdresseldorf im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ unterstützt. Erfolgreich wurde von uns die LEADER-Bewerbung 3-Länder-Eck initiiert. Insgesamt sind zahlreiche Projekte in der Dorfentwicklung angestoßen worden, wie beispielsweise die Planungen für den Erlenweiher in Würgendorf oder für die Alte Mühle in Lippe. Eines haben diese und noch viele andere Projekte gemeinsam: Sie leben von den engagierten Menschen in unseren neun Dörfern, die mithelfen, ihr Lebensumfeld zu gestalten. Mit der Initiative „Lebens-WERTE Dörfer“ wollen wir dieses Engagement weiterhin unterstützen und fördern. Ziel der Initiative ist es, das Leben in den Dörfern ganzheitlich zu entwickeln und zu stärken. Die Initiative, für die wir 2015 vom Land NRW als „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet worden sind, wird im kommenden Jahr noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Ich möchte Sie schon jetzt herzlich zum Mitmachen einladen.
Ein motiviertes und kompetentes Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Burbach hat 2015 wieder hervorragende Arbeit geleistet. Dafür danke ich an dieser Stelle auch einmal öffentlich, die Zusammenarbeit hat mir Freude gemacht. Mein ganz besonderer Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in unserer Gemeinde ehrenamtlich einsetzen. Ob im kulturellen Bereich oder im Sport, in der Flüchtlingshilfe, beim Bürgerbus, bei der Tafel, in der Seniorenarbeit, in der Kinder- und Jugendarbeit, oder in vielen anderen Bereichen – oft auch still im Hintergrund: Liebe Ehrenamtler, von Ihrem Einsatz, von Ihren Ideen, Ihrer Kreativität und Ihrer Begeisterung leben unsere Dörfer.
Die Entwicklung im Jahr 2015 gibt mir Mut und Zuversicht für das kommende Jahr. Wenn wir an diese Entwicklung anknüpfen können, dürfen wir optimistisch auf 2016 blicken.
Ich wünsche Ihnen ganz im Sinne der Worte von Charles Dickens einige Tage der Ruhe. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Start in das neue Jahr und dafür alles Gute, Gesundheit, Erfolg und Gottes Segen!
Ihr
Christoph Ewers
Bürgermeister
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