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04.03.2022

Wasserstoff - Energieträger mit Zukunftspotenzial

Gute Resonanz bei Wasserstoff-Informationsabend für Unternehmen

Burbach/Neunkirchen/Wilnsdorf. Gut besucht war die Online-Veranstaltung zum Thema „Wasserstoff(mobilität) in Unternehmen“, zu der die Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf eingeladen hatten. Der Informationsabend knüpfte inhaltlich auch an der Wasserstoff-Potenzialstudie an, die die drei 3-Länder-Eck-Kommunen als LEADER-Projekt in Auftrag gegeben hatten. Mit Dr. Thomas Kattenstein von der EE Energy Engineers GmbH im Auftrag der Landesenergieagentur NRW.Energy4Climate und Falk Schulte-Wintrop von der H2 Mobility Deutschland GmbH & Co. KG sprachen zwei ausgewiesene Experten auf diesem Gebiet vor zeitweise über 40 Teilnehmenden. Anschließend gab es auch Gelegenheit, sich auszutauschen.

Markt der H2-Fahrzeuge wird attraktiver

Die Gemeinden nutzen den Rahmen, um zu erfahren, ob sich die heimischen Unternehmen bereits mit dem Thema Wasserstoff beschäftigen oder sogar schon in diesem Bereich aktiv sind und investiert haben. Konkrete Projekte wurden allerdings nicht benannt. Konsens bestand darin, dass der Markt an Wasserstoff-Lkw derzeit noch sehr überschaubar ist, es wird jedoch damit gerechnet, dass der Markt für H2-Fahrzeuge in den kommenden Jahren deutlich attraktiver wird. Nicht zuletzt, weil die Bundesregierung dem Energieträger künftig mehr Bedeutung einräumen und dessen Nutzung weiter vorantreiben möchte. Wo die Reise hingehen soll, wird etwa in der „Roadmap Wasserstoff“ bzw. in der nationalen Wasserstoffstrategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beschrieben. Demnach könnte es eine Option sein, das heutige Erdgasnetz zur Verteilung von H2 zu verwenden.

H2-Tankstelle im Dreiländereck

Wilnsdorfs Bürgermeister Hannes Gieseler, der einleitend ein Grußwort an die Teilnehmenden gerichtet hatte, signalisierte in der weiteren Diskussion, dass seitens der Kommunen die Bereitschaft bestehe, sich auf den Weg zu machen, um eine Wasserstofftankstelle in der Region zu realisieren – unter der Voraussetzung, dass mehrere Unternehmen bereit seien, H2-Lkw anzuschaffen. Ein solches Vorgehen war durch die Wasserstoff-Potenzialstudie als durchführbar und strategisch sinnvoll bewertet und empfohlen worden. Dr. Thomas Kattenstein bot einen weiteren Austausch u.a. mit der Expertengruppe H2-Kommunen in NRW an, man stehe nicht nur den Kommunen als Gesprächspartner zur Verfügung, sondern auch den Unternehmen. Für letztere sei etwa das Lkw-Projekt HyTrucks.NRW interessant.

Fragen zum Thema Wasserstoff und Mobilität beantwortet Klimamanager Samuel Reuter unter Tel. (0 27 36) 45 35 oder E-Mail s.reuter@burbach-siegerland.de.

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