Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet
51 Dörfer treten an - Holzhausen ist dabei
Am Samstag, 29. November startete die Landwirtschaftskammer NRW den Landeswettbewerb 2015 „Unser Dorf hat Zukunft“ mit einer Fachtagung in Lennestadt-Kirchveischede. Zu dieser Veranstaltung in der Schützenhalle Lennestadt-Kirchveischede waren alle Dörfer, die am Landesentscheid teilnehmen, eingeladen. eingeladen. Über 200 Vertreter aus den 51 teilnehmenden Dörfern waren anwesend, darunter aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein Dorf-Aktive aus den drei Siegerdörfern Beienbach (Stadt Nertphen), Feudingen (Stadt Bad Laasphe) und Holzausen. Des Weiteren waren u. a. Landesumweltminister Johannes Remmel, Geschäftsführung und Mitglieder der Bewertungskommission sowie zahlreiche Vertreter aus dem „öffentlichen Leben“ zugegen. Umweltminister Remmel gab den Startschuss. Er lobte den Dorfwettbewerb als „größte Bürgerinitiative im Land“ und pries die damit verbundene ehrenamtliche Arbeit und Heimatverbundenheit: „Nur, wenn man weiß, woher man kommt, kann man die Zukunft gewinnen.
In den nachfolgenden Fachbeiträgen wurden Strategien zur Dorfentwicklung vorgestellt. Andrea Soboth vom Institut für Regionalmanagement aus Solms (Lahn-Dill-Kreis)hat ein Zukunftskonzept mit der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde Daun (24.000 Einwohner in 50 Dörfern) entwickelt und gab Erfahrungen weiter: „Man braucht eine Analyse der Stärken und Schwächen, eine Vision, einen Slogan und eine Geschichte. Der Ortsheimatpfleger Stephan Kemper und seine Mitstreiter aus Westenfeld, das zur Stadt Sundern gehört, haben im Rahmen von „Dorfwerkstätten“ versucht, den Prozess von wegbrechenden Dorfstrukturen umzukehren. Aus Neuenheerse bei Bad Driburg berichtete Thomas Arens. Dort gibt es die Dorfwerkstatt schon seit gut drei Jahren. Seitdem treffen sich regelmäßig Arbeitsgruppen zum demografischen Wandel und zum Themenfeld Wege, Straßen, Plätze und Verkehr. Die Vorsitzende der Landesbewertungskommission Annegret Dedden gab zum Abschluss der Tagung zahlreiche interessante Tipps für die Dorf-Präsentation.
Vier Mitarbeiter aus Holzhausen haben an der Auftaktveranstaltung teilgenommen. Zusammen mit den Abordnungen aus den beiden anderen Siegerdörfern Beienbach und Feudingen, Anne-Kathrin Werthenbach von der Kreisverwaltung sowie Lioba Engemann und Bernd Julius von der Kreisbewertungskommission bildete diese Gruppe aus Siegen-Wittgenstein eine starke Abordnung.
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