Suzanne von Borsody las Frida Kahlo
Einen ganz besonderen Abend erlebten am Samstag die Besucher des Heimhof-Theaters in Burbach: Suzanne von Borsody las, untermalt von der stimmungsvollen Musik des Ensembles AZUL, Briefe, Gedichte und Tagebucheintragungen der mexikanischen Malerin Frida Kahlo.
Es waren intime, offenherzige Bekenntnisse, die von großem Humor und unbändiger Lebensfreude, aber auch von innerer Zerrissenheit zeugten. Frida Kahlo zeigt sich in diesen Dokumenten als „bitter und zärtlich, hart wie Stahl und zerbrechlich wie der Flügel eines Schmetterlings, liebenswert wie ein schönes Lächeln und grausam wie die Bitterkeit des Lebens“, wie ihr Ehemann Diego Rivera es formuliert.
Suzanne von Borsody gab die Texte in leidenschaftlichem, berührend authentischem Vortragsstil wieder. Neben Stimme und Musik kamen auch Bilder zu Wort: Fotos, großflächige bunte Bilder und viele Selbstportraits, auf eine Leinwand projiziert, erzählten aus dem Leben einer außergewöhnlichen Künstlerin.
Veranstalter des Abends war das Kulturbüro Burbach, tatkräftig unterstützt von der Sparkasse Burbach-Neunkirchen als Sponsor.
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