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21.04.2023

Fantastischer Realismus in Öl

"Werkschau" von Kornelia Veen-Aldenrath in der Römergalerie / Ausstellungseröffnung am 28.04.

gb Burbach. Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass Kornelia Veen-Aldenrath in Burbach ausstellt: Zuletzt 2015 – noch in den Ausstellungsräumen der Alten Vogtei. Jetzt, 8 Jahre später, wird die Ausstellung diesmal an neuem Ort, in der neuen Römergalerie, und unter einem anderen Namen präsentiert, sie heißt nicht wie sonst: „Fantastischer Realismus in Öl“, sondern ganz profan „Werkschau“.

Ausgestellt werden Bilder, die schon in den 90ern oder 2000ern gemalt wurden, aber auch aktuelle Bilder, die „mit viel Herz für unsere Erde mit ihrer wunderbaren Schöpfung erdacht und gemalt“ wurden. Gezeigt werden auch „Werke, die sich lange Zeit nur im Rahmen der Familie befunden haben. Außer „Indian Spirit“ und das „Motorrad“, beide sind preisgekrönte Bilder der Ausstellung Zweiter Deutscher Kunstpreis Saarbrücken“, so Frau Veen. Als Nachfahrin des Malers Heinrich Jacob Aldenrath, der für seine Miniatur- und Feinmalerei bekannt war und unter anderem sechsmal den dänischen König porträtierte, malt Kornelia Veen-Aldenrath in Öl.

Aber was heißt überhaupt „Fantastischer Realismus“? Für Kornelia Veen-Aldenrath bedeutet es, die Dinge so zu malen, wie sie sind, gezielt und detailliert, aber auch das Verborgene wird gemalt, das, was das menschliche Auge nicht sieht, vereint sie mit dem Sichtbaren. Ihre Arbeiten kommen direkt aus der Seele: Respekt und Ehrfurcht vor der Schöpfung liegen darin verborgen, jedes Werk ist ein Puzzleteil von einem großen Gesamtwerk, das doch nicht beendet ist, so wie es in der Natur vorhanden ist, ein unendlicher Kreislauf…

In die neueren Werke ist auch Kritik mit eingeflossen, Kritik an der Menschheit, Kritik an uns selbst. Frau Veen sagt dazu: „Es gehört zu unserer Zeit, eine Zeit, die nachdenklich stimmt und beinahe eine Art von Hoffnungslosigkeit hervorruft. Doch denke ich zugleich, die Welt ist zu schön, um nicht für sie zu kämpfen: Lassen wir Mutter Erde nicht los!“

Die Ausstellung ist bis zum 21.05.23 in der Römergalerie, Nassauische Straße 8, zu sehen. Eröffnet wird sie am Freitag, 28.04.2023, um 19 Uhr.

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