Osterfeuer: Kommunen beobachten Waldbrandgefahr
Vorsorgliche Absage unverhältnismäßig
kreis Siegen-Wittgenstein. Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden im Kreis Siegen-Wittgenstein haben sich heute zur möglichen Durchführung der Osterfeuer abgestimmt. Weil Regenfälle für die kommenden Tage angekündigt sind, halten die Kommunen es derzeit für unverhältnismäßig, die Osterfeuer vorsorglich abzusagen. Die Lage werde aber laufend neu bewertet.
Hintergrund ist die aktuell erhöhte Waldbrandgefahr in der Region. Die Böden sind vielerorts trocken, und bereits ein einzelner Funke kann bei ungünstigen Wetterbedingungen gefährliche Brände auslösen. Sollte der angekündigte Regen ausbleiben oder nicht ausreichen, um die Waldbrandgefahr spürbar zu senken, kann eine kurzfristige Absage einzelner oder aller Osterfeuer erforderlich werden. In Burbach hat es bereits gestern Gespräche zwischen der Gemeindeverwaltung und den Veranstaltern der Osterfeuer gegeben, um gemeinsam über die aktuelle Lage und mögliche Schritte zu beraten.
Die Kommunen in Siegen-Wittgenstein bitten alle Veranstalter und Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese Vorgehensweise: „Wir möchten gemeinsam verantwortungsvoll handeln – mit Augenmaß, aber auch mit der nötigen Vorsicht. Die Sicherheit steht dabei immer an erster Stelle“, heißt es aus der Runde der Ordnungsämter. Erst vor einer Woche hatte sich ein großflächiger Waldbrand durch das Bad Laaspher Ilsetal gefressen. Über 200 Einsatzkräfte mussten mehr als 24 Stunden lang kämpfen, bis die Feuer gelöscht waren.
Alle aktuellen Informationen zur Durchführung der Osterfeuer werden rechtzeitig über die kommunalen Kanäle bekannt gegeben.
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