Neuer Ranger im Revier
Jannick Rüsche verstärkt das Team auf dem Rothaarsteig
nsr Südwestfalen. Seine neue Arbeitskleidung? Ein markanter Hut und wetterfeste Trekkingkleidung. Sein Arbeitsplatz? Einer der beliebtesten Fernwanderwege in Deutschland: der Rothaarsteig. Jannick Rüsche verstärkt seit einigen Wochen das Team der Ranger Südwestfalen des Landesbetriebes Wald und Holz NRW. Das Aufgabenspektrum des gelernten Forstwirtes ist vielfältig. Neben der Hege und Pflege von Natur und Infrastruktur auf und rund um den „Weg der Sinne“, freut sich der 28-Jährige jeden Tag darauf, seine Fachkenntnisse über die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie sein Wissen über den sorgfältigen Umgang mit der Natur im intensiven Austausch mit den Wandernden zu teilen.
Unterwegs ist Jannick Rüsche im mittleren Teil des Rothaarsteigs der sich als zertifizierter Qualitätswanderweg auf einer Länge von rund 154 Kilometern von Brilon im Sauerland bis nach Dillenburg am Fuße des Westerwaldes erstreckt, und überwiegend durch den Naturpark Sauerland Rothaargebirge verläuft. Für den 28-jährigen Attendorner erfüllt sich mit seinem Einstieg in das Team der Ranger beruflich ein Traum. „Ich bin Sauerländer durch und durch und liebe es, in der heimischen Natur unterwegs zu sein. Mir liegt die ökologische Waldwirtschaft sehr am Herzen“, freut sich Jannick Rüsche auf die neuen Herausforderungen. Es sei eine Herzensangelegenheit, das Wissen über die heimische Flora und Fauna im Rahmen der Umweltbildung an junge Menschen und Erwachsene gleichermaßen weitergeben zu können. „Ökologische Zusammenhänge zu vermitteln, meinen Beitrag zur Naturerhaltung zu leisten und dabei Menschen jeden Alters zu sensibilisieren, ist eine fantastische Aufgabe.“ Auf geführten Wanderungen und bei zufälligen Begegnungen wird er dazu ab sofort viele Gelegenheiten am Rothaarsteig haben. „Bei den Wanderungen möchte ich Gäste und Einheimische für die Schönheit des Rothaarsteigs und der gesamten Region begeistern.“
Um sich einen umfassenden Überblick über sein neues Einsatzgebiet zu verschaffen, ist Jannick Rüsche zurzeit viel zu Fuß auf dem „Weg der Sinne“ unterwegs. „Außerdem knüpfe ich aktuell viele neue und wichtige Kontakte, beispielsweise zu den Touristikerinnen und Touristikern sowie Wandervereinen entlang der Strecke, zu den Försterinnen und Förstern vor Ort, den Waldbesitzenden und den Naturschutzorganisationen.“
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