Neue Wohnungen für Schwalben in Gilsbach
Ratsmitglied stiftet künstliche Schwalbennester
gb Burbach. Mit großer Freude begrüßte jetzt Maik Zembok, Ortsvorsteher von Gilsbach, seinen Vorgänger Jörg Steinecke am Dorfgemeinschaftshaus in Gilsbach. Denn das Ratsmitglied hatte durch eine Spende von künstlichen Schwalbennestern für das Dorfgemeinschaftshaus dafür gesorgt, dass noch mehr Schwalben als bisher eine „Wohnung“ in Gilsbach finden.
Burbachs artenreiche Nachbarschaft
Im Rahmen des Projekts „Burbachs artenreiche Nachbarschaft“ der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein konnte im vergangenen Jahr auf der Wiese vor dem Dorfgemeinschafshaus ein Schwalbenturm aufgestellt werden, der mit großen Erfolg gleich im ersten Sommer von Mehlschwalben angenommen wurde. „Die jetzt neu angebrachten Schwalbennester sind eine sehr gute Ergänzung dazu“, freute sich die Burbacher Umweltberaterin Elisabeth Fley und bedankte sich ebenfalls bei Jörg Steinecke sehr herzlich für seine Spende. Eine weitere Nisthilfe steuerte die Biologische Station selbst bei, sodass insgesamt acht neue Nester für die Schwalben zur Verfügung stehen.
Künstliche Nisthilfen sind gerade für Mehlschwalben wichtig, weil sie oft auch in ländlichen Gebieten kein geeignetes Baumaterial aus Lehmpfützen mehr für ihre Nester finden.
Kotbretter zum Schutz der Fassade
„Wir haben circa 50 Zentimeter unter den Nestern sogenannte ,Kotbretter‘ angebracht, damit die Fassade geschützt wird“, sagte Beate Schlabach, Mitarbeiterin der Hochbauabteilung der Gemeinde Burbach, die die Anbringung der Nester koordiniert hat.
Ortsvorsteher Maik Zembok: „Gilsbach ist eben ein guter Ort zum Leben – für Menschen und Schwalben.“ Und Jörg Steinecke ergänzte: „Ich freue mich sehr darüber, dass in die Nester schon die ersten Schwalben eingezogen sind.“
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