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02.09.2020

Neue Drehleiter für Burbacher Feuerwehr

Gemeinde investiert 700.000 €

Eine neue Drehleiter konnte Bürgermeister Christoph Ewers Burbach der Freiwilligen Feuerwehr Burbach jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde offiziell übergeben. Neben Vertretern der Burbacher Feuerwehr und der Politik war auch der stellv. Kreisbrandmeister Dirk Höbener vor Ort.

Die neue Drehleiter DLK 23/12 von der Firma Rosenbauer ersetzt die bisherige Drehleiter 18/12. Für die Anschaffung wurde eine Summe in Höhe von 693.000 Euro investiert. Es ist damit das teuerste Feuerwehrfahrzeug, das die Gemeinde je angeschafft hat. „Eine gute und technisch hochmodern ausgestattete Drehleiter ist bei unserer Gebäudestruktur unverzichtbar“, erläuterte Ewers. Deshalb war die Anschaffung auch im Brandschutzbedarfsplan vorgesehen. Ewers dankte den Vertretern des Gemeinderates, der die Anschaffung einstimmig beschlossen hatte. Sie war erforderlich geworden, weil die 26 Jahre alte Drehleiter zunehmenden Reparaturbedarf aufwies und heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen war. „Es war uns wichtig rechtzeitig zu handeln, um nicht eines Tages ohne funktionstüchtige Drehleiter dazustehen. Die Einsatzfähigkeit muss jederzeit gewährleistet sein“, betonte der Bürgermeister.

Auch für Markus Schwarze, Leiter der Feuerwehr in Burbach, ist die Übergabe der neuen Drehleiter eine besondere Freude. Sie entspricht dem heutigen Stand der Technik und bietet Vorteile wie zum Beispiel die deutlich größere Traglast des Korbes und die Länge des Leiterparks. „Gebäude sind in den letzten 25 Jahren immer höher gebaut worden und teilweise konnten wir mit der alten Leiter nicht mehr die oberen Etagen erreichen. Auch die Traglast des Korbes war oftmals zu gering, was sich immer häufiger bei Einsätzen zur Unterstützung des Rettungsdienstes gezeigt hat, wenn Personen aus oberen Stockwerken mittels Drehleiter transportiert werden mussten“, erläuterte Schwarze. Intensiv hatte sich die Wehrführung mit der Ausstattung des Fahrzeuges und mit der Erstellung eines Leistungsverzeichnisses für die Ausschreibung befasst.

„Mit diesem Fahrzeug ist die Feuerwehr Burbach für künftige Einsätze bestens gerüstet. Das lässt sich an den technischen Details der neuen Drehleiter erkennen“, erläuterte der stellv. Kreisbrandmeister Dirk Höbener. Der Rettungskorb mit 4 Korbeinstiegen und einer zusätzlichen Klappleiter an der Korbfront besitzt eine Tragfähigkeit von 500 kg. Auch ist der Korb für die Aufnahme einer Normal- oder Schwerlasttrage geeignet. Darüber hinaus ist die Aufnahme für Rollstuhl, Rollgliss, Wasserwerfer oder Lüfter am Korb möglich.

Eigentlich sollte die Anschaffung größer gefeiert werden, was aber coronabedingt leider nicht möglich war. Die Feier soll aber im kommenden Jahr nachgeholt werden.

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