Burbach jetzt im Zukunftsnetz Mobilität NRW
Qualifizierung und Vernetzung für die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte
Burbach/Unna/Dortmund. Mobilität wird für Städte und Gemeinden zunehmend zum Standortfaktor. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt die Gemeinde Burbach nun Unterstützung, um die Mobilitätswende anzugehen und nachhaltige Angebote für Burbach zu erarbeiten. Elisabeth Fley und Samuel Reuter erhielten nun von NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes die Urkunde für den Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW. „Das ist ein weiterer Schritt zu einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung, von der Burbach effektiv profitieren wird“, so Umweltbeauftragte Elisabeth Fley.
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM) ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Andere Bundesländer nutzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW mittlerweile als Vorlage für ein eigenes Kommunales Mobilitätsmanagement.
Mit Bürgerbus, Hickenmobil und E-Ladesäulen schon vorgelegt
Erste Projekte im Sinne eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements hat die Gemeinde Burbach bereits umgesetzt. So ergänzt der Bürgerbus das Angebot des ÖPNV im oberen freien Grund schon seit dem Jahr 2007. Im Hickengrund hat sich das „Hickenmobil“ in den vergangenen drei Jahren etabliert. Private Elektromobilität wird durch drei öffentliche Elektroladesäulen unterstützt. Ein Quartiersauto im Bereich Burbach-Mitte soll auf die Straße gebracht werden. Derzeit wird eine Installation einer E-Bike-Verleih-Station geprüft.
Vor der Kulisse des „Dortmunder U“ nahm Elisabeth Fley die Beitrittsurkunde entgegen. „280 Kommunen in Nordrhein-Westfalen arbeiten jetzt im Zukunftsnetz Mobilität NRW eng zusammen, um noch mehr Menschen den Umstieg vom Auto in vernetzte Angebote mit Bus und Bahn, dem Fahrrad oder an Mobilstationen mit emissionsfreien Sharing-Fahrzeugen leichter zu machen“, so Verkehrsministerin Ina Brandes. „Wir sorgen gemeinsam mit den Städten, Gemeinden und Kreisen für mehr Lebensqualität und saubere Luft. Das ist der richtige Weg, um das Klima zu retten. Deshalb fördert die Landesregierung die wichtige Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW sehr gerne.“ Gefördert wird die Arbeit des ZNM außerdem durch die Unfallkasse NRW.
Die erfolgreiche Arbeit des Netzwerks erhält nun eine besondere Bestätigung: In diesem Jahr ist das ZNM für den Deutschen Verkehrswendepreis der Allianz pro Schiene nominiert.
Bedarfsgerechte Mobilitätsangebote sind der Schlüssel für die Verkehrswende
Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungen sollen Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote werden.Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder und sind jeweils bei den Verkehrsverbünden und Zweckverbänden der Region angesiedelt, um das regionale Wissen und bestehende Netzwerke optimal zu nutzen. In Westfalen-Lippe ist das der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). NWL-Geschäftsführer Joachim Künzel: „Bedarfsgerechte Mobilitätsangebote sind der Schlüssel, um die Verkehrswende erfolgreich in die Tat umsetzen zu können. Ein zielgerichtetes, fachbereichsübergreifendes Mobilitätsmanagement in den Kommunen spielt dabei eine wichtige Rolle. Nur wenn alle Beteiligten von der Planung bis zur Umsetzung von Mobilitätskonzepten an einem Strang ziehen, entstehen wirtschaftliche und bürgergerechte Lösungen.“ Daniela Niestroy-Althaus, Leiterin der Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe, ergänzt: „Vernetzung ist dabei das A und O, denn auch in den Kommunen betrifft das Thema Mobilität oft viele Abteilungen gleichzeitig. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW und der NWL als Träger in Westfalen-Lippe unterstützen Sie partnerschaftlich dabei, maßgeschneiderte Mobilitätslösungen zu finden.“
Insgesamt verlieh Verkehrsministerin Ina Brandes 70 kommunalen Vertreterinnen und Vertretern Urkunden für ihren Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW. Mittlerweile gibt es landesweit 280 Mitgliedskommunen.
Weitere Informationen über die Angebote des Zukunftsnetz Mobilität NRW: www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de
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