Kreisverwaltung testet KI-ChatBot
Dienstleistungen der Kreisverwaltung sollen mit "SiWi" einfacher gefunden werden
kreis Siegen-Wittgenstein. Er heißt SiWi, ist der neuste Mitarbeiter der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein und rund um die Uhr im Einsatz. SiWi ist ein KI-Chatbot auf der Homepage des Kreises, der jetzt online ist. Darüber informiert die Kreisverwaltung in einer aktuellen Pressemitteilung. Wer auf seinem Computer www.siegen-wittgenstein.de eintippt, sieht demnach auf der Seite unten rechts einen Roboter, der sich mit den Worten „Hallo, ich bin SiWi“ vorstellt und fragt: „Was kann ich für Sie tun?“
„Mit dem KI-Chat-Bot wollen wir es noch einfacher machen, zielgenau die Dienstleistungen der Kreisverwaltung zu finden, die man gerade benötigt“, sagt Landrat Andreas Müller. Der ChatBot SiWi ist ein weiterer Baustein seiner Strategie, in der Kreisverwaltung neueste Technologien einzusetzen: „Wir erweitern stetig unsere digitalen Angebote, um einfache und barrierefreie Zugänge zu unseren Serviceangeboten und Dienstleistungen zu schaffen.“ Neben der Verfügbarkeit rund um die Uhr hat SiWi einen weiteren wichtigen Vorteil, so das Kreishaus weiter: Er spreche viele Sprachen – u.a. Englisch, Französisch, Ukrainisch oder Türkisch.
Und so funktioniert der ChatBot: SiWi anklicken, eine Frage eintippen – in der Regel sollte dann der richtige Hinweis kommen. „In der Regel“, sagt der Landrat, weil sich der ChatBot noch im Beta-Test befindet, also in einer Lern- und Trainingsphase. „Helfen Sie gerne mit, testen Sie SiWi, stellen Sie unserem ChatBot Fragen. Denn mit jeder Frage und Antwort wird er besser und kann so schon bald nahezu fehlerfrei passgenaue Antworten auf die individuellen Fragen jedes einzelnen geben.“
SiWi durchsuche laut Pressemitteilung des Kreises nicht das ganze Internet, sondern ausschließlich vordefinierte Seiten, etwa die der Kreisverwaltung oder des „Kultur!büros“. Deshalb sei der KI-ChatBot z.B. auch in der Lage, detaillierte Antworten auf die Frage zu geben: „Was kann ich heute in Siegen-Wittgenstein machen?“.
„Die Einschränkung auf unsere Seiten ist sinnvoll, weil wir verhindern wollen, dass die KI ‚halluziniert‘, sich also Antworten aus irgendwelchen zufällig gefundenen Daten zusammenreimt, die aber nicht den Fakten entsprechen“, wird der Landrat zitiert.
Technischer Partner bei der Umsetzung des KI-ChatBots der Kreisverwaltung ist Assono, ein IT-Dienstleister aus Schleswig-Holstein.
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