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22.09.2020

Kinder und Jugendliche als Fußgänger im Fokus der EUROPÄISCHEN MOBILITÄSWOCHE in Burbach

Das Familienbüro der Gemeinde Burbach beteiligte sich in diesem Jahr mit zwei Aktionen an der Europäischen Mobilitätswoche. So wurde beispielsweise das jährliche Fußgängertraining mit den Erstklässlern in der Grundschule Burbach und dem Oberkommissar René Terzyk gemeinsam mit Andrea Usung vom Familienbüro durchgeführt. Spätestens mit der Einschulung begann für unsere Kleinsten ein neuer Lebensabschnitt – auch in Sachen Verkehr. Wie gehe ich sicher über einen Zebrastreifen? Und wann weiß ich, dass mich ein Autofahrer wirklich gesehen hat? Alles, was mit sicherem und richtigem Verhalten im Straßenverkehr zu tun hat, müssen Kinder erst einmal lernen. Daher wurden zu Beginn des Trainings die Schülerinnen und Schüler zunächst mit Sicherheitswesten vom Familienbüro ausgestattet, denn durch diese und heller Kleidung kann ein Kind von den Autofahrern bereits aus einer Entfernung von 140 Metern wahrgenommen werden.

Der Fokus wurde auf das fußläufige Erreichen der Grundschule und den Heimweg gerichtet. Die Situation rund um die Grundschule ist nicht ganz einfach für die Kinder, denn auf dem Parkplatz des benachbarten Einkaufzentrums herrscht schon morgens reger Verkehr: Viele Eltern fahren ihre Kinder zur Schule und dazu kommt auch noch der Berufsverkehr, der sich durch die Ortsmitte schlängelt. Die Kinder sollten im Rahmen des Trainings lernen, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält, wie man sicher über den Zebrastreifen kommt und welche Wege man am besten geht. Die Kinder lernen dabei unter anderem auch, dass der kürzere Kindergarten- bzw. Schulweg nicht immer der beste ist.

Die Gemeinden Neunkirchen und Burbach haben beim Zukunftsnetz Mobilität NRW einen Antrag gestellt, damit die Bring- und Holsituation an den Schulen nochmals durch Fachleute beleuchtet wird und neue Wege aufgezeigt werden können. Dabei wurde das Thema auch im Rahmen eines Elternabends thematisiert. Schulleiter Michael Goedecke richtete nochmals den Appell an die Eltern, die Kinder nicht direkt bis vor die Schule zu fahren.

Auch die Jugendlichen aus dem Haus Burgweg wollten den Autofahrern nochmals verdeutlichen, welche Wege von Fußgängern genutzt werden und wo diese ein besonderes Augenmerk auf Fußgänger haben müssen. Bewaffnet mit Schablonen und Kreidespray gingen Sie am Donnerstag und Freitag los und sprühten mit viel Freude die Fußabdrücke von Edgar, dem Maskottchen der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE, auf die Gehwege. Vor allem die Jugendlichen aus dem Haus Burgweg sind auf die Fußwege angewiesen, denn Sie legen Ihre Wege ausschließlich zu Fuß zurück.

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