Heimat-Preis 2022 der Gemeinde Burbach vergeben
MEDIAKI und „Schmiedejungs“ nehmen die vom NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung geförderte Auszeichnung entgegen
Burbach. Zwei Projekte teilen sich in diesem Jahr den Heimat-Preis 2022 der Gemeinde Burbach. Preisträger ist zum einen die neu gegründete Aktionsgruppe „Schmiedejungs“ des Heimatvereins Alte Vogtei Burbach. Für die gemeinsame Aufrüstung der Wehrkirche zu einer medialen Kirche (Mediaki) wurden sowohl der Heimatpreis Würgendorf als auch die Ev.-ref. Kirchengemeinde ausgezeichnet. Beide Projekte werden jeweils mit 2.500 Euro unterstützt. Insgesamt standen 5.000 Euro Landesmittel für den Burbacher Heimat-Preis zur Verfügung, der jetzt zum dritten Mal in Folge ausgelobt wurde.
Nachdem der zuständige Ausschuss für Umwelt, Klima und Dorfentwicklung Anfang Dezember nichtöffentlich über die Preisvergabe entschieden hatte, freute sich Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers sehr darüber, die Urkunden im Rahmen der letzten Ratssitzung des Jahres am 13. Dezember 2022 an die Preisträger übergeben zu können. „Es sind zwei sehr schöne Projekte, die sich auf ganz unterschiedliche Weise um Burbach und die Heimatpflege verdient machen“, so der Verwaltungschef. Er sei beeindruckt davon, wie viel Zeit und Energie die „Schmiedejungs“ in die Bewahrung eines alten Handwerks investierten und die Erlebnisschmiede in der sanierten Zehntscheune im Rahmen der Dauerausstellung „Gemeinsam Burbach“ in der Alten Vogtei und der ehemaligen Scheune mit Leben füllten. Beim Vogteifest und zuletzt beim Weihnachtsmarkt seien die Aktivitäten der Hobbyschmiede sehr gut angekommen.
Die seit einigen Jahren vom Heimatverein Würgendorf wiederbelebte und gepflegte Wehrkirche gehört zu den Schmuckkästchen der Gemeinde. Durch die Aufrüstung zu einer individuell „programmierbaren“ Stätte der Andacht und Meditation wurde das Portfolio des historischen Gebäudes noch einmal erweitert und der Besuch für neue Zielgruppen attraktiv gemacht. „Durch die neuen, täglichen Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr, die der Heimatverein jetzt ermöglicht, entsteht eine neue Reichweite“, beschreibt Christoph Ewers den Effekt. Nicht nur Würgendorfer hätten nun täglich die Möglichkeit, hier Ruhe und Impulse für die innere Zwiesprache mit Gott zu finden, sondern auch Gäste und Ausflügler, wie Wanderer und Radfahrer auf dem nahegelegenen Rothaarsteig. Durch die stetige Ergänzung und Erweiterung des digitalen Angebots wird ein Anreiz für den regelmäßigen Besuch geschaffen. „Lieder, Andachten und andere Beiträge entstehen hierfür auch vor Ort durch die Ev.-ref. Kirchengemeinde Burbach, lokale Musikgruppen und andere“, führt der Bürgermeister aus.
Die Preisträger freuten sich sichtlich über die Anerkennung ihres Engagements und nahmen die Urkunde dankbar entgegen.
Nach Angaben der Bezirksregierung Arnsberg wird das Land Nordrhein-Westfalen auch 2023 wieder Mittel für die Ausschreibung der kommunalen Heimat-Preise zur Verfügung stellen. Die Gemeinde Burbach wird sich erneut um Fördermittel für den vierten Heimat-Preis der Gemeinde Burbach in Folge beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen im Zuge des Programms „Nordrhein-Westfalen heimatet“ bewerben.
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