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05.07.2016

Grünes Licht für Konzepte

Grundlage für innovative Projekte

„Die Bezirksregierung Arnsberg hat bereits grünes Licht gegeben, jetzt muss noch der Burbacher Rat zustimmen“, stellt Bürgermeister Christoph Ewers fest. heute entscheidet dieser über die erarbeiteten Entwicklungskonzepte, damit Burbach auch zukünftig von Fördermitteln aus dem Bereich der ländlichen Entwicklung und des Städtebaus profitieren kann. Kern des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) und des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) ist eine Maßnahmenliste, die auf Grundlage der Dorfdialoge zusammengestellt worden ist. „Die Bürger der Dörfer hatten darin die Möglichkeit, ihre Wünsche und Vorstellungen zum dörflichen Zusammenleben zu äußern. Dabei sind allerhand spannende Ideen herausgekommen, die jetzt gebündelt vorliegen und in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen“, so der Bürgermeister.

Mehr 50 Maßnahmen sind beschrieben: Darunter große Planungen wie der Umbau des Burbacher Museums im Zusammenhang mit der Sanierung der Alten Vogtei, die Neugestaltung der Außenanlagen an der Hickengrundhalle, die Sanierung des Erlenweihers in Würgendorf oder der Bau des Dorfzentrums „Alte Mühle“ in Lippe. Aber auch kleine Projekte umfasst das Konzept wie beispielsweise eine einheitliche Beschilderung für Sehenswürdigkeiten oder öffentliche Gebäude. „Exemplarisch soll das in Oberdresselndorf umgesetzt und später auf die gesamte Gemeinde ausgedehnt werden“, so Ewers.

„Mit Beginn der neuen Förderphase wurde deutlich, dass eben nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip gefördert wird, sondern Gesamtentwicklungskonzepte vorzulegen sind, damit die Kommunen teilweise überhaupt Fördermittel bzw. zu einem erhöhten Fördersatz Gelder generieren können. Wir haben uns dann hausintern an die Arbeit gemacht und die Konzepte erstellt“, schildert Ewers. „Ich freue mich natürlich darüber, dass die Arbeit nun die Früchte trägt und die Bezirksregierung schon Zustimmung signalisiert hat. Die Zusammenarbeit mit Arnsberg ist dabei hervorragend gelaufen.“

Mit den Konzepten ist die Arbeit nicht beendet. Vielmehr geht es jetzt erst richtig los. „In einigen Dörfern sitzen schon Arbeitsgruppen zusammen, die erste Gedanken in die Projekte gesteckt und Planungen gemacht haben“, schildert Ewers. „Diese müssen jetzt weiter in Form gegossen werden, anschließend sind formale Förderanträge zu stellen. Dabei unterstützt die Gemeinde Burbach natürlich.“ Und auch finanziell hilft die Kommune bei der Umsetzung. „Die Projektumsetzung fußt auf einem „Drei-Säulen-Modell“. Erstens spielen Fördermittel eine wichtige Rolle, zweitens unterstützt die Gemeinde Burbach und drittens, der wichtigste Aspekt, muss die Dorfgemeinschaft für das Projekt einstehen. Nur dann können die Projekte auch nachhaltig wirken.“ Eingebettet ist das Vorgehen in die Initiative „Lebens-WERTE Dörfer“. Darunter werden mit dem Ziel, die Lebensqualität insbesondere in den Dorfkernen durch verschiedenste Maßnahmen konsequent und dauerhaft zu sichern und zu fördern, die vielen Projekte zusammengefasst.

Zusammen mit den Möglichkeiten über das LEADER-Programm sieht Ewers Burbach nun gut gerüstet, um die Projekte umzusetzen. „Jetzt kann genau geschaut werden, welches Projekt in welchen Förderzugang am ehesten passt.“ Wenn alles gut läuft, sind dann bis zum Jahr 2020 viele der Projekte umgesetzt. Ewers ist gespannt auf die Ergebnisse.

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