Sekundarschule kann kommen - Anmeldungen ab Februar möglich
Genehmigungsbescheid wurde übergeben
Die „Gemeinschaftliche Sekundarschule Burbach-Neunkirchen“ kann an den Start gehen. Gestern übergab Susanne Blasberg-Bense von der Bezirksregierung Arnsberg den Genehmigungsbescheid in Neunkirchens Ratssaal an Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers und Neunkirchens Bürgermeister Bernhard Baumann.
Susanne Blasberg-Bense, Leiterin der Abteilung Schule, bekräftigte bei dieser Veranstaltung die Notwendigkeit der neuen Schulform. Die Sekundarschule garantiere eine bedarfs- und begabungsgerechte Beschulung und verfüge bei einer stabilen Fünfzügigkeit über eine sehr gute Lehrerstellenbesetzung. Nur so könne jeder Schüler seinem Leistungspotential entsprechend gefördert werden.
Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers begrüßte ein weiteres Kapitel interkommunaler Zusammenarbeit. Die künftige Sekundarschule habe sich als Gemeinschaftsschule mit erprobtem pädagogischem Konzept bereits bewährt, erklärte Ewers. Mit einem Teilstandort in Neunkirchen soll diese Erfolgsgeschichte nun ihre Fortsetzung finden.
„Die Realschule ist keine Option“, betonte indes Neunkirchens Bürgermeister Bernhard Baumann. Um bei rückgängigen Schülerzahlen zukunftsfähig zu bleiben und langfristig alle drei Schulabschlüsse vor Ort anbieten zu können, sei die Sekundarschule unumgänglich. Sollte die Sekundarschule nicht zustande kommen, gäbe es in Neunkirchen künftig kein Sek-I-Angebot mehr und die Kinder aus Neunkirchen müssten lange Fahrtwege zu ihrem Bildungsziel in Kauf nehmen.
Die künftige gemeinsame Sekundarschule erfährt in Burbach bereits eine hohe Akzeptanz. Auch 26 Kinder aus Neunkirchen werden derzeit dort beschult. Je nach Leistungspotential des Kindes sind Hauptschulabschluss, Realschulabschluss sowie der Realschulabschluss mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe möglich. An der Realschule sei dies nicht zu realisieren, betonte Blasberg-Bense. Am Konzept für den neuen Standort hatten neben dem Kollegium um Schulleiterin Mechtild Ermert-Heinz auch die Lehrer und Leiter der Haupt- und Realschule in Neunkirchen mitgearbeitet.
Der Neunkirchener Rat hatte bereits im September des vergangenen Jahres einstimmig den Beschluss für die „Gemeinschaftliche Sekundarschule Burbach-Neunkirchen“ gefasst.
Am Dienstag, dem 19. Januar lädt die Schulleiterin Mechthild Ermert-Heinz alle Eltern der Viertklässler aus Herdorf zu einer Informationsveranstaltung ins evangelische Gemeindehaus in Herdorf ein. Dort erklärt sie das Konzept und steht bei Fragen zur Verfügung.
Anmeldungen zum Besuch der Schule
Die Anmeldungen für die Sekundarschule sind vom 29. Januar bis 1. Februar in Neunkirchen, vom 2. bis 4. Februar in Burbach im Sekretariat der Gemeinschaftsschule,Killingstraß0e 10 zu folgenden Zeiten möglich:
- Dienstag, 2. Februar 2016 von 9.00 bis 18.00 Uhr
- Mittwoch, 3. Februar 2016 von 9.00 bis 18.00 Uhr
- Donnerstag, 4. Februar 2016 von 9.00 bis 18.00 Uhr
Für die Anmeldung sind mitzubringen:
- Geburtsurkunde Ihres Kindes oder Stammbuch
- Zeugnis des 1. Halbjahres der Klasse 4
- Empfehlung der Grundschule
- Anmeldeschein
Bitte kommen Sie, wenn möglich, gemeinsam mit Ihrem Kind. Das Aufnahmegespräch dauert ca. 30 Minuten. Hinzu kommt die Zeit für das Ausfüllen der Formulare. Während dieses Gespräches möchten die Lehrer mit Ihnen über die mögliche schulische Zukunft Ihres Kindes unterhalten, wie Sie die Grundschulzeit erlebt haben und welche Besonderheiten beachtet werden müssen, damit Ihr Kind mit Freude und Erfolg an unserer Schulgemeinschaft teilnehmen kann.
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