Gemeinde wird weiter »elektrifiziert«
Neues Fahrzeug erweitert die E-Flotte des Rathauses
gb Burbach. Der Fuhrpark der Gemeinde Burbach ist um ein Elektro-Fahrzeug erweitert worden. Künftig fährt die Verwaltung vermehrt mit Strom statt mit Kraftstoff; denn das neue E-Auto ersetzt einen bisherigen Benziner, womit sich der CO2-Ausstoß deutlich reduziert (Stromerzeugung im Vergleich zum Brennstoffmotor), der umso niedriger ausfällt, je mehr Ökostrom „getankt“ wird. Gut also, dass die Gemeinde ausschließlich Ökostrom bezieht und das Fahrzeug demnächst auch vorzugsweise über eigenproduzierten Strom einer Photovoltaikanlage geladen wird.
Stromer ersetzt Benziner
„Natürlich werden bei der Stromproduktion noch viele fossile Brennstoffe verbraucht. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine klimaneutrale Stromerzeugung jedoch grundsätzlich erreichbar. Spätestens dann wird sich das ganze Klimaschutz-Potenzial der E-Mobilität in der Ökobilanz bemerkbar machen“, betont Bürgermeister Christoph Ewers den nachhaltigen Nutzen der technischen Verkehrswende. „Es ist wichtig, hierfür frühzeitig die Weichen zu stellen und auch die Flotte der Gemeinde Burbach nach und nach in Teilen auf E-Fahrzeuge umzustellen. Der Anfang ist gemacht: Im Fuhrpark des Rathauses haben wir nun zwei E-Autos, ein weiteres steht dem Bauhof zur Verfügung. Darüber hinaus hat die Gemeinde seinerzeit das Hickenmobil als reines E-Auto angeschafft. Aktuell wurde zudem ein E-Quartiersauto für Burbach bestellt. Es geht aber nicht nur darum, Pkw zu ersetzen. Für unsere Mitarbeiter in den Außenstellen und für unsere Hausmeister haben wir zuletzt auch drei normale E-Bikes und drei Lasten-E-Bikes besorgt.“
Ladeinfrastruktur wächst stetig weiter
Dass die neuen Stromer mittlerweile auch ordentliche Distanzen zurücklegen können, beweist u.a. der ID.4 von Volkswagen, der Bürgermeister Christoph Ewers nun vom Autohaus Walter Schneider in Siegen übergeben wurde. Die Pro Performance Variante bringt es auf circa 500 km Reichweite (kombiniert). Durch das stetig wachsende Netz der Ladeinfrastruktur wird zudem das „Tanken“ an möglichen Zielorten immer komfortabler. Ladestopps können auf Wunsch in das Navigationssystem übernommen werden. Der Online-Routenplaner für ID-Modelle zeigt mittlerweile rund 10.000 Ladepunkte an.
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