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23.05.2016

Gemeinde Burbach gibt Stellungnahme zum Nahverkehrsplan ab

Barrierefreier Ausbau geplant

In der jüngsten Sitzung des Burbacher Gemeinderates informierte die Verwaltung über die Planungen für den Busverkehr, die im Entwurf des Nahverkehrsplanes aufgeführt sind. „Bis zum 17. Mai konnten Anregungen zum Entwurf abgegeben werden, davon haben wir Gebrauch gemacht“, so Bürgermeister Christoph Ewers. Insbesondere begrüßt die Gemeinde Burbach die bessere Anbindung an das Oberzentrum Siegen durch eine neue Schnellbuslinie 4. „Wenn die Planung so vollzogen wird, führt diese Linie von Burbach über Wahlbach und Gilsbach sowie Wilnsdorf weiter nach Siegen. In etwas mehr als einer halben Stunde ist Siegen dann zu erreichen. Alternativ dazu verkehrt auch eine Linie, zukünftig als R 25 geplant, über Würgendorf und Kalteiche nach Siegen. Bestehen bleibt auch die bisherige Anbindung über Neunkirchen nach Siegen, also die Linien R22/R44.“

Kurzfristig wünscht sich die Gemeinde Burbach bei dieser Linie eine bessere Kennzeichnung. Die ÖPNV-Nutzer der jetzigen Linien R22/R44 über Neunkirchen sollten deutlicher über die Durchbindung der Linie nach Siegen informiert werden. „Das wäre uns wichtig, da wir in diesem Zusammenhang verstärkt Hinweise erhalten, das bei den Fahrgästen die Information fehlt“, so Ewers. Dieser Umstand könnte kurzfristig unter anderem durch eine verbesserte Darstellung im Fahrplan, durch eine Information während der Fahrt durch den Busfahrer und Hinweisen bspw. durch eine Laufschriftanzeige am Fahrzeug abgeändert werden.

Vorgeschlagen hat die Verwaltung, dass in den nächsten Jahren im Rahmen der anstehenden Erneuerungen der Ortsdurchfahrten in Würgendorf und Wahlbach die Bushaltestellen dort barrierefrei ausgebaut werden. "In Würgendorf ist der Neubau der Ortsdurchfahrt für das Jahr 2017 geplant, sofern der Landesbetrieb Straßen.NRW grünes Licht gibt und die Gesamtfinanzierung steht“, informiert Ewers. Außerdem ist vorgesehen, in Lützeln eine barrierefreie Haltestelle zu realisieren und auch in Burbach. „Hier laufen parallel die Planungen für einen eventuellen ZOB im Bereich des Bahnhofs“. In Ober- und Niederdresselndorf werden die Haltestellen gerade barrierefrei ausgebaut.

Entsprechende Förderanträge will die Gemeinde beim NWL stellen. „Für Würgendorf erarbeiten wir gerade die Anträge, der Rest wird sukzessive in den nächsten Jahren angemeldet“, blickt Christoph Ewers auf die Fördermöglichkeiten.

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