Friedenslicht-Aktion für die Ukraine und gegen Krieg
Samstag, 26. Februar 2022, um 19 Uhr auf dem GMS-Schulhof
Burbach. Noch ist der Krieg in der Ukraine weit weg, obwohl Kiew nur zwei Flugstunden entfernt ist, wie Bundeskanzler Olaf Scholz am Donnerstag, dem Tag des russischen Angriffs auf das osteuropäische Nachbarland, feststellte. Auswirkungen an der Börse und bei den Energiepreisen sind bereits zu beobachten. Und es ist wahrscheinlich, dass in den kommenden Wochen und Monaten viele Menschen aus der Ukraine Hilfe und Schutz im Westen Europas suchen werden, auch bei uns in Deutschland.
"Burbach", das erklärte Bürgermeister Christoph Ewers heute auf Anfrage der Presse, "ist natürlich grundsätzlich bereit, flüchtige Menschen aus der Ukraine aufzunehmen"; möglicherweise zunächst nur in provisorischen Notunterkünften, denn die gemeindlichen Asyleinrichtungen und infrage kommenden Gebäude sind derzeit komplett belegt. Aber diese Frage stellt sich aktuell noch nicht, eine mögliche Verteilung der Asylsuchenden erfolgt dann ohnehin über den Bund und die Länder.
Solidarität zeigt Burbach zunächst in anderer Form: Am Samstag, 26. Februar 2022, wird um 19 Uhr zu einer überfraktionellen Friedensdemo auf den Schulhof der Gemeinschaftlichen Sekundarschule in Burbach (Killingstraße) eingeladen. Bürgermeister Christoph Ewers unterstützt die "Friedenslichtaktion für die Ukraine und gegen Krieg" ebenfalls und stellt klar: „Der Angriff auf die Ukraine ist ein unfassbarer Akt der Aggression, der aufs Schärfste zu verurteilen ist - und er bedeutet eine humane Katastrophe mitten in Europa. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Menschen in den Kriegsgebieten."
Die Veranstalter bitten darum, Teelichter oder Kerzen mitzubringen und erinnern gleichzeig daran, die geltenden Corona-Schutzbesimmungen einzuhalten.
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