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10.06.2016

Deckschicht wird aufgebracht

Erneuerung der Ortsdurchfahrt Dresselndorf läuft auch Hochtouren

Das Wetter hat glücklicherweise rückblickend sehr gut mitgespielt und dafür gesorgt, dass der Zeitplan bisher gehalten werden konnte. Auf das Wetter hoffen auch die Verantwortlichen der Baustelle zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Nieder- und Oberdresselndorf in der kommenden Woche. Dann sollen nämlich die Asphaltarbeiten in den Bauabschnitte 2 und 3a erfolgen.

Von der Einfahrt zum Einkaufszentrum bis zum Einmündungsbereich Wildorn (Bauabschnitt 3a) wird die Trag- und Binderschicht gefahren. Diese Arbeiten starten am Montagmorgen. Vom Kreisverkehr am Einmündungsbereich Lützelner Straße bis zur Einfahrt Einkaufszentrum Bahnhofsvorplatz (Bauabschnitt 2) wird auf einer Länge von fast 400 m die Deckschicht aufgebracht. Start für die Arbeiten ist am Montagabend, mit dem Aufbringen des Haftklebers auf die vorhandene Binderschicht. Anschließend, ab Dienstagmorgen, wir die Deckschicht aufgebracht. „Leider lässt es sich daher nicht vermeiden, dass die jeweiligen Abschnitte, wenn dort gearbeitet wird, vollständig gesperrt werden müssen. Der Schnitt der beiden Bauabschnitte ist in Höhe des Einkaufszentrums, so dass die Zufahrt entweder von oben oder unten gewährleistet ist“, erläutert Andreas Reitz vom Burbacher Tiefbauamt.

In der Rückschau können die Verantwortlichen festhalten, dass die ausführenden Firmen mit voller Mannschaft tatkräftig gewirkt haben. Die rechtseitigen Gehwege sind in den besagten Bauabschnitten mittlerweile komplett fertig. Die linkseitigen Gehwege sind von der Einmündung Bahnhofsplatz bis zum Kellergarten bis auf einen kleinen Rest fertig gepflastert und sollen bis zum Beginn der Asphaltarbeiten komplett hergestellt sein. Des Weiteren wurden durch die SAG und die RWE-Westnetz die Masten für die Straßenlampen im aktuellen Bauabschnitt und dem Fußgängerüberweg bei der Gaststätte Kolb aufgestellt und die Lampen montiert.

Für einen zeitweisen Stillstand hatte die Tatsache gesorgt, dass ein falscher Kanalschacht angeliefert worden war und somit nicht eingebaut werden konnte. „Solch ein Umstand lässt sich nicht immer vermeiden bei Projekten solcher Dimension“, so Andreas Reitz. Das Problem ist behoben und hat auch keinerlei Auswirkungen auf den gesamten Zeitplan, der nach wie vor eine Fertigstellung der Ortsdurchfahrt bis zum Jahresende vorsieht. Auch bei der Kabelverlegung durch die Telekom waren Verzögerungen eingetreten.

Auch an anderer Stelle wird noch kräftig gearbeitet. An der Stützmauer zwischen Westerwaldstraße und der Straße „Große Gasse“ sind die Stahlmatten angebracht worden, um die Sichtbetonschicht aufzuspritzen. Diese Arbeiten werden rund zwei Wochen dauern.

Wenn die Asphaltarbeiten abgeschlossen sind, starten parallel die Tätigkeiten in den Bauabschnitten 3b und 4. „Um hier arbeiten zu können, wird dann ebenfalls der Bereich von der Einmündung Wildorn bis zum Ortsausgang Oberdresselndorf Richtung Liebenscheid vollständig gesperrt. Eine Umleitung erfolgt für den Anliegerverkehr über die Dresselndorfer Straße, wo noch Ausweichbuchten angelegt werden“, erläutert Bürgermeister Christoph Ewers. „Es kann sicherlich an der einen oder anderen Stelle auch zu schwierigen Situationen kommen. Wir bitten dafür einfach um Verständnis.“ Im Bedarfsfall, so der Bürgermeister, stehen die Mitarbeiter des Tiefbauamtes als Ansprechpartner bereit. „Das Projekt ist komplex. Aber ich bin guter Dinge, dass die letzten Meter im wahrsten Sinne des Wortes noch gut gemeistert werden.“

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