Ausstellung "Bilder hören" eröffnet
Die Alte Vogtei platzte aus allen Nähten als jetzt die Kunstausstellung „Bilder hören“ von Markus Schon in Burbach eröffnet wurde. In ihren Begrüßungsworten ging Katrin Mehlich, Kulturbeauftragte der Gemeinde Burbach, auf die ungewöhnliche Ausstellung und deren Präsentation der Bilder ein: "Der Besucher kann zu jedem Bild das passende Musikstück hören. Markus Schon lädt somit den Betrachter zu einem akustischen und visuellen Abenteuer ein", stellte Mehlich fest.
Selbst hat sich Schon auf ein musikalisches Abenteuer eingelassen, da er verschiedene Musikrichtungen in der ihm eigenen Bildsprache meisterlich umgesetzt hat. Die Bilder wirken – je nach Titel und seiner Stimmung – bedrohlich, melancholisch und träumerisch. Mit traumwandlerischer Sicherheit gelingt es dem Mudersbacher Künstler Stimmungen in beeindruckenden Farbwelten umzusetzen. Der Besucher kann sich in den Bildern und in individuellen Gefühlswelten verlieren oder wieder finden.
Markus Schon lädt Interessierte ein, Bilder nicht nur mit den Augen zu betrachten, denn er beschäftigt sich in seiner neuen Werkreihe mit der Symbiose von Kunst und Musik. Und damit ist Schon derzeit nicht alleine, ging doch dieser Tage die große Ausstellung „Hello, I love you“ von Daniel Richter in der Frankfurter Schirn zu Ende. "Interessant ist, dass die Idee zur neuen Werkreihe Schons bereits bei seiner letzten Ausstellung in Burbach vor drei Jahren geboren war. Jetzt suchen Künstler wie Schon und Richter nach Wegen, zeitgenössische Musik und abstrakte Malerei zu verbinden", sagt Mehlich. Dies ist nicht neu. Daran versucht haben sich bereits in der Vergangenheit Künstler wie Toulouse-Lautrec, Matisse, Yves Klein oder auch Jackson Pollock. „Abstrakte Malerei und Musik haben meines Erachtens viele Gemeinsamkeiten. Beides kann einen fesseln, einfangen und in der Seele berühren. Ein Bild hat somit ebenso unmittelbaren Einfluss auf den Betrachter, wie Musik auf den Zuhörer“, so Markus Schon.
Am Abend der Vernissage führte der Künstler selbst launig und witzig in die Ausstellung ein und sparte dabei nicht mit Anekdoten aus seiner ersten Erfahrung mit Rockmusik und abstrakter Malerei.
Eine Besucherin der Vernissage schrieb ins Gästebuch:
“Das, was mir an dieser Ausstellung besonders gefallen hat und nachhaltig bleiben wird, ist die Möglichkeit – inmitten der Besucherschar – durch das Aufsetzen der Kopfhörer und durch das Betrachten der Bilder sehr intensiv in das Farbenwerk des Künstlers zu versinken – konzentriert und alleine. Und das ist wahrlich ein Erlebnis, das in meiner Erinnerung bleiben wird“.
Die Ausstellung "Bilder hören" ist geöffnet vom 05. bis 26. Februar 2016 jeweils Mo. - Fr. von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr, donnerstags bis 16.00 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr ist der Künstler anwesend).
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