Ausstellungseröffnung Lichtzeichnung II
Eine Ausstellung von Susanne Skalski
Schon im Studium mit den Schwerpunkten Grafik und analoge Fotografie befasste sich die Burbacher Künstlerin mit der Verbindung der beiden Bereiche, den Edeldruckverfahren Cyanotypie (Blaudruck), dem Sepia- und dem Platinprint. Anlässlich des 100jährigen Jubiläums ihrer Künstlergruppe ASK (Arbeitsgemeinschaft Siegerländer KünstlerInnen) in diesem Jahr findet die Ausstellung in der neuen Römergalerie des Kulturbüros Burbach statt.
Neben der Lochkamerafotografie und dem grundsätzlichen Streben nach dem „guten“ Foto in der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie allgemein spielte hier die Rückbesinnung auf alte analoge Verfahren, die Nutzung einfacher Mittel und Materialien auf ungewöhnlichen Bildträgern eine wichtige Rolle.
Seit 2018 beschäftigt sie sich v.a. in den Lieblingsbereichen Akt und, hier zu sehen, dem Stillleben. Waren zu Beginn die Form, feinste Strukturen und die Monochromität bei relativ kleinen Formaten wichtige Punkte in ihren Unikaten, sind es zur Zeit dem entgegengesetzte Themen, die bearbeitet werden: Auflösung, Verschwinden von Gegenständlichem, Monumentalität - eine fast gespenstische Atmosphäre und Ruhe stellt sich beim Betrachten ein. Die Farbpalette bleibt dabei monochrom beschränkt im S/W-, Blau- oder Braunbereich.
Egal, wie konkret das Abgebildete ist, immer verfügt das jeweilige Werk über eine fast mystisch anmutende Aura, der Betrachter wird ins Bild hineingezogen, zur Meditation eingeladen.
Die Ausstellung wird am 19.08.2022 um 19 Uhr in der neuen Römergalerie Burbach (Nassauische Straße 8) eröffnet und kann bis zum 18.09.2022 besucht werden.
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