Ausbildungsmesse SüdSiegerland erneut ein Erfolg
Wertvolle Kontakte geknüpft
Burbach. Von wegen das verflixte 7. Jahr! Die siebte Auflage der Ausbildungsmesse SüdSiegerland kam auch diesmal wieder gut bei den Schülerinnen und Schülern der Region sowie bei den teilnehmenden Unternehmen an. In der Dreifachhalle am Wilnsdorfer Gymnasium präsentierten sich über 50 Firmen und Institutionen, mehr als 700 Jugendliche hatten die Schulen in der Umgebung angemeldet. Alle lobten sowohl die Vorbereitung der Messeleitung als auch die herrschende Gesprächsatmosphäre, bei denen einige für beide Seiten erfreuliche Kontakte geknüpft wurden.
„Die Personaler haben bereits signalisiert, dass die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr besonders interessiert, aufmerksam und ernsthaft sind“, fasste Organisatorin Stephanie Schmidt (Createx Neunkirchen) mittags die ersten positiven Rückmeldungen der Messeteilnehmer zusammen. Damit ging der Wunsch von Wilnsdorfs Bürgermeister Hannes Gieseler, der für die gastgebende Kommune begrüßte, in Erfüllung: „Unsere Aufgabe ist es, die Hemmschwelle zu reduzieren, damit die Jugendlichen eine Beziehung zu den Unternehmen vor Ort aufbauen.“ Immer noch sei nicht bekannt genug, welche starken Unternehmen in den Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf zu Hause sind, darunter einige Weltmarktführer in eher unbekannten Branchen und Nischen. Das müsse sich ändern, dazu trage die Ausbildungsmesse entscheidend bei. Im südlichen Siegerland gelinge es den Kommunen, gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen. Man habe immer einen kurzen Draht zu den Firmen und wisse, was diese bewegt. Aktuell herrsche großer Bedarf bei der Flächenentwicklung (notwendig zur räumlichen Expansion der Unternehmen) und weiterhin bei der Fachkräftegewinnung. Hierzu leiste die Ausbildungsmesse einen wertvollen Beitrag. „Die Unternehmen erzielen Erfolge auf der Messe.“
Den kurzen Draht zu den Firmen pflegten die Vertreter aus den Rathäusern bei einem ausgiebigen Rundgang über die Messe. Thomas Leyener, allgemeiner Vertreter von Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers, und Wirtschaftsförderer Christian Feigs nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen mit den Unternehmern und Personalern, um Informationen zu den aktuellen Herausforderungen und Bedarfen in den Betrieben zu erhalten. Auffällig: Die Fülle an (extern gestellten) Anforderungen nehme zu und habe es in dieser Form noch nicht gegeben, berichten die Unternehmen unisono. Die allgemeine politische Lage führe zu einer zurückhaltenden Bereitschaft zu investieren; neben dem Fachkräftemangel machen steigende Energiekosten, immer umfangreichere Klimaschutzvorgaben sowie die zunehmende (statt erhoffte abnehmende) Bürokratie den Betrieben zu schaffen.
Die Gemeinde Burbach selbst präsentierte sich am Gemeinschaftsstand mit den Verwaltungen Neunkirchen und Wilnsdorf ebenfalls als attraktiver Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber. Ausbildungskoordinatorin Ekaterina Nagornik sowie die aktuellen Auszubildenden Emily Gnutschij, Anisa Kovacevic und Tobias Schmeck standen den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort und berichteten von den Rahmenbedingungen im Burbacher Rathaus. Dort werden ab August 2024 wieder neue Verwaltungsfachangestellte ausgebildet. Wer sich auf einen Ausbildungsplatz bewerben möchte, schickt die Bewerbungsunterlagen vorzugsweise per E-Mail an personal@burbach-siegerland.de oder postalisch an Gemeinde Burbach, Personalamt, Eicher Weg 13, 57299 Burbach.
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