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19.11.2015

Anbau am Gerätehaus Würgendorf eingeweiht

Würgendorfer Wehrleute legten Hand an

Als vor rund 2 Jahren einige Würgendorfer Feuerwehrkameraden sich Gedanken darum machten, auf dem Parkplatz des Feuerwehrgerätehaus einen Schuppen oder eine Fertiggarage zu errichten, ahnte noch niemand, wie das fertige Bauwerk aussehen würde. Der Löschzug suchte nach einer Möglichkeit, um die alte Handdruckspritze und weitere nicht oft gebrauchte Materialien unterzustellen. Der Förderverein um Vorsitzenden Thomas Heuschkel nahm sich des Themas an und startete mit Planungen. Im Sommer 2014 erfolgte dann der Spatenstich für den massiven Anbau. Mit großer Unterstützung der Gemeinde Burbach, Geld- und Sachspenden von Unternehmen, Arbeitsleistungen ortsansässiger Handwerker und der tatkräftigen Unterstützung der Kameraden des Löschzuges konnte ein Anbau erstellt werden, der sich perfekt an die bestehende Architektur des Gerätehauses anschließt. Wie hoch das Engagement der Wehrleute war, zeigte sich rückblickend in der Bilanz: Die Kameraden hatten bis auf die Dachdeckerarbeiten und den Außenputz alle Gewerke selbst gestemmt.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Gerätehaus freute sich Thomas Heuschkel nun den Schlüssel an Bürgermeister Christoph Ewers übergeben zu können. Mit einem geschätzten Wert von rund 30.000 Euro verfügt die Feuerwehr über einen Anbau, der allen Wünschen gerecht wird. Heuschkel bedankte sich vor allen für die Unterstützung aus dem Rathaus. So hatte die Verwaltung durch Mitarbeiterin Sarah Cesek als Bauleiterin immer die Übersicht über die Arbeiten vor Ort. Nach Übergabe des Schlüssels bedankte sich Bürgermeister Ewers für den Anbau. „Als Bürgermeister stelle man sich schon die Frage, hält der Förderverein bis zum Schluss durch und stimmen die finanziellen Möglichkeiten bis zum Ende der Baumaßnahme. Aber die Leistungsbereitschaft der Kameraden und des Fördervereins der Feuerwehr Würgendorf zeigt wieder einmal, dass durch ehrenamtliches Engagement viel bewegt werden kann. Bei dieser Baumaßnahme hatte ich nie den Eindruck, dass es Probleme gab“.

Ewers reichte den Schlüssel weiter an den Löschzugführer Markus Schwarze. Auch er dankte allen Beteiligten und Sponsoren und freute sich besonders darüber, dass zum größten Teil die jüngere Generation den gesamten Bau durchgeführt hat. Man überlege bereits, was als nächste Baumaßnahme in Angriff genommen werden könnte.

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