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09.10.2017

Achtung: Amphibienwechsel

Feuersalamander kreuzen Fahrbahn

Sie fühlen sich besonders wohl in Waldrandlagen, verstecken sich tagsüber gerne in Nischen von Höhlen, unter Totholz, flachen Steinen, zwischen Felsblöcken und unter Baumwurzeln. Die Rede ist von den besonders geschützten Feuersalamandern. Aktiv werden die kleinen schwarzen, mit gelben Flecken gesprenkelten Amphibien bei einsetzender Dämmerung und nachts. Doch dann herrscht für die kleinen, sympathischen Reptile höchste Gefahr: sie werden schnell in der Dunkelheit übersehen und fallen so bei beim Kreuzen von Straßen dem Autoverkehr zum Opfer. „Zum Beispiel in der Breitenbachstraße unterhalb des Friedhofs Lippe sind viele der kleinen Echsen bis Mitte November unterwegs, um in ihre Winterquartiere zu kommen“, weiß Burbachs Umweltberaterin Elisabeth Fley. „Die hübschen Tiere kommen in der Gemeinde Burbach noch an vielen Stellen vor, sie sind in Deutschland besonders geschützt und können mehr als 20 Jahre alt werden, wenn sie nicht vorher überfahren werden.“ Deshalb bittet die Umweltbeauftragte um Rücksicht für die Kriechtiere und appelliert an die Autofahrer, besondere Vorsicht walten zu lassen. Erst im vergangenen Jahr wurden Feuersalamander, liebevoll Lurchi genannt, Reptil/Lurch des Jahres 2016 in Deutschland.

Mehr Informationen zu den besonderen Tier- und Pflanzenarten in der Gemeinde Burbach, und somit auch zum Feuersalamander, gibt bei der Umweltbeauftragten der Gemeinde Burbach, Elisabeth Fley, Telefon 02736 45-82 oder per Mail an e.fley@burbach-siegerland.de  

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