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03.02.2024

Abschied von † Markus Schwarze

Verstorbener Leiter der Burbacher Feuerwehr wurde beigesetzt

Würgendorf. Mit einer eindrucksvollen Ehren- und Freundschaftsbekundung nahmen rund 300 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Burbach und benachbarten Wehren sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gemeindeverwaltung, zahlreiche Bekannte und Kreisbrandmeister Bernd Schneider Abschied von Gemeindebrandinspektor Markus Schwarze und begleiteten Familie und Freunde bei der Trauerfeier in Würgendorf sowie bei der Beisetzung in Holzhausen. Der Leiter der Burbacher Wehr war am 10. Januar plötzlich und unerwartet verstorben. Nicht nur seine Ehefrau und seine Tochter werden ihren Mann und Vater vermissen, auch für die Feuerwehr ist sein Tod ein großer Verlust.

„Die Feuerwehr in Burbach hat nicht nur ihren Leiter, sondern eine Persönlichkeit verloren, die die Feuerwehr in den vergangenen Jahrzehnten auf besondere Weise geprägt hat“, stellte Bürgermeister Christoph Ewers in seiner Trauerrede fest. Mit seiner Persönlichkeit sowie mit seinen Kenntnissen und Fähigkeiten sei er „eine Idealbesetzung für die Funktion des Leiters der Feuerwehr und damit auch ein Glücksfall für die Gemeinde Burbach“ gewesen. Wobei die hohe Fachlichkeit nur eine der Qualitäten von Markus Schwarze gewesen sei. Denn: „Die höchsten fachlichen Fähigkeiten machen einen Menschen alleine noch zu keinem guten Leiter der Feuerwehr. Unabdingbar dazu gehören eine besondere charakterliche Eignung und besondere persönlich-menschliche Eigenschaften. Diese erst machen wirkliche Führungskompetenz aus“, so Christoph Ewers. Beide Eigenschaften habe Markus Schwarze in sich vereint. „Sie haben ihn letztlich in Ergänzung zur fachlichen Kompetenz für diese Aufgabe besonders prädestiniert.“ Entscheidungsstark sei er gewesen, konnte sich durchsetzen, aber auch klug delegieren, und er schenkte anderen Führungskräfte Vertrauen, das sie ihm zurückzahlten. 42 seiner 56 Lebensjahre lang habe er in der Feuerwehr gedient, seit 2016 als Leiter der Burbacher Wehr. „Ein leidenschaftlicher Feuerwehrmann, davon geleitet, Menschen in Notsituation helfen zu wollen, eine führungsstarke Persönlichkeit und für viele Kameradinnen und Kameraden ein guter Freund.“

Der Bürgermeister beschrieb den Verstorbenen als Oldtimerfreund und Kreuzfahrt-Fan, vor allem aber als lebensfrohen, gewinnenden und großzügigen Menschen, als liebenden Ehemann und Vater. Für „seine Feuerwehr“ habe Markus Schwarze immer gekämpft und argumentiert. „Aber er hat auch Entscheidungen mitgetragen und verteidigt, die er sich vielleicht anders gewünscht hätte“, betonte Christoph Ewers die Fairness und Loyalität des Feuerwehrchefs gegenüber der Gemeinde. Wobei: „Meistens hat er sich allerdings mit seinem unvergleichlichen Verkäufertalent ohnehin durchgesetzt“, erinnerte sich der Bürgermeister schmunzelnd, dem vor allem auch Markus Schwarzes Humor im Gedächtnis bleiben werde. „Kein Gespräch ohne einen flotten Spruch, ohne einmal miteinander zu lachen und meistens auch nicht ohne ihm das letzte Wort zu lassen.“

Abschließend ordnete Bürgermeister Christoph Ewers den Verdienst des Verstorbenen um die Gemeinde Burbach und die Feuerwehr noch einmal ein. Markus Schwarze habe „gemeinsam mit den Führungskräften in den Einheiten sehr viel dazu beigetragen, dass die Feuerwehr in Burbach eine ganz besondere, eine besonders starke Wehr ist; und ich hoffe und wünsche mir, dass der gute Geist seines Wirkens noch lange die Atmosphäre in der Feuerwehr prägen wird“.

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