Brücken über B 54 n wieder frei für Schwerlastverkehr
Nachdem im Juli 2014 die B54 n bei Burbach im Bereich der Bahnstrecken - und Landesstraßenüberbrückung (L730) wegen gravierender Erkenntnisse hinsichtlich der beim damaligen Neubau verwendeten Materialien die Brücken im Zuge der B54 abgelastet werden mussten und insbesondere für den Schwerlastverkehr über 44 t gesperrt wurden, kann nun Entwarnung gegeben werden.
Bei der Brücke über die Bahn war Spannungsrisskorrision ohne Ankündigungsverhalten und bei der Brücke über die Landesstraße L730 Spannungsrisskorrision mit Ankündigungsverhalten diagnostiziert worden. Dieses Erkennen bedingt die sofortige Herausnahme des Schwerverkehrs. Nur genauere Materialuntersuchungen am Spannstahl erlauben möglicherweise Differenzierungen. Diese Untersuchungen wurden von Straßen.NRW veranlasst. Nur wenige Materialprüfungsanstalten beherrschen dass komplizierte Verfahren der Probennahme und der Materialanalyse. Daher sind die Untersuchungskapazitäten beschränkt und führen zu einem langen Prozedere.
Inzwischen liegen die Ergebnisse vor und es kann festgestellt werden, dass das verwendete Material doch nicht das vermutete Gefährdungspotential hat.
Das bedeutet: Die Verkehrsbeschränkungen können aufgehoben und der Schwerlastverkehr vorbehaltlich der generell erfordelichen Genehmigungen wieder zugelasssen werden. Die entsprechenden Maßnahmen werden am Freitag, 31. Juli 2015, von der Straßenmeisterei Wilnsdorf umgesetzt.
Trotz dieser neuen Entwicklung bleibt aber klar, dass die Brücken mittelfristig neu gebaut werden müssen. Die Regionalniederlassung Südwestfalen des Landesbetriebes Straßenbau NRW wird die Planungsaktivitäten dazu in Kürze starten. Es bleibt aber ausreichend Zeit, um das Baurecht möglicherweise auch unter Berücksichtigung eines Bypasses für den bauzeitlichen Umleitungsverkehr über die L730 zu schaffen.
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