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31.03.2015

Projekt Sprinter realisiert: Neues Fahrzeug für Haus Burgweg

Förderverein Kinderzuhause dankt Mercedes Bald & Autohaus Müller

Er ist groß und braun und ein unerlässliches Transportmittel für die Bewohner im Haus Burgweg in Burbach: der neue Sprinter. Die inneren Werte des Mercedes-Nutzfahrzeugs, das der Bethel-Einrichtung vom Förderverein Kinderzuhause zur Verfügung gestellt wurde: neun Sitze, viel Stauraum, eine Rückfahrkamera, ein sparsamer CDI-Motor und eine funktionale elektrohydraulische Rampe im Heck. Die äußeren Werte des Fahrzeuges: eine auffällige, bunte Logobeklebung – realisiert durch DF-Werbetechnik in Erndtebrück. Das „Projekt Sprinter“, für das viele kleine und größere Spendensummen nach einem Aufruf des Fördervereins eingingen, konnte auch dank eines großzügig eingeräumten Rabatts von Mercedes Bald in Siegen und durch das Erlassen der Überführungskosten durch das Autohaus Müller in Erndtebrück realisiert werden.

„Der neue Sprinter ist für die täglich anfallenden Fahrten unserer Bewohner zur Schule, zum Kindergarten, zu Ärzten oder zu Therapien unerlässlich. Und wird natürlich auch für unsere vielfältigen Freizeitaktivitäten genutzt“, freuten sich Friedhelm Jung, Vorsitzender des Fördervereins Kinderzuhause Burbach e. V., die Vereinsschatzmeisterin Carmen Schneider und Christoph Ewers, langjähriges Vorstandsmitglied und Bürgermeister der Gemeinde Burbach, bei der Fahrzeugübergabe.

Der aufrichtige Dank des Trios galt den vielen Spendern des „Projektes Sprinter“, die bei vielfältigen, mitunter sehr kreativen Sammelaktionen Geld für das notwendige Fahrzeug sammelten, aber auch den beiden Protagonisten der Autohäuser, Norbert Behner, Verkauf Transporter bei Mercedes Bald, und Klaus Löcker, Geschäftsführer Autohaus Müller. „Nur dank der zahlreichen Spenden, der Unterstützung der beiden Autohäuser und der Inzahlungnahme unseres gut zehn Jahre alten Sprinters, konnten wir als Förderverein dieses 51.000 Euro teure Fahrzeug anschaffen. Unser Wunsch nach einem funktionalen, alltagstauglichen Fahrzeug mit einer selbsttätig ausfahrbaren Rampe ist damit in Erfüllung gegangen“, betonte Carmen Schneider. Über die hohe Spendenbereitschaft zeigten sich auch Markus Treptow, Leiter der Bethel-Einrichtung, Bereichsleiter Thomas Puchelt und die anwesenden Haus Burgweg-Bewohner und Betreuer sehr erfreut.

„Auf Knopfdruck fährt die stabile Rampe aus – das erleichtert den meist weiblichen Mitarbeiterinnen der Einrichtung das Handling der schweren Rollstühle der schwerstbehinderten Bewohner. Die rund 6.700 Euro Zusatzkosten, die dieses Feature kostete, sind eine sinnvolle Investition“, legte Christoph Ewers dar.

„Das hohe Engagement der Einrichtung und die unvergleichliche Offenheit und Herzlichkeit, die wir hier immer wieder erleben, hat uns dieses Sponsoring leicht gemacht“, betonten die beiden Vertreter der Mercedes-Autohäuser bei der gelungenen Fahrzeugübergabe.

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