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04.12.2013

Weigand und Genähr

im Heimhof-Theater am 30.11.2013

Ein ausverkauftes Theater mit Gästen voller Erwartungen begrüßte Weigand und Genähr zu ihrem Jubiläumsprogramm im Heimhof-Theater. All diese Erwartungen wurden noch übertroffen, denn die geladenen Gäste kamen und sorgten für einen sehr amüsanten Abend. Arthur erzählte von seinen Erfahrungen mit der Siegerländer Restschmutzanalyse, die bei der NSA gleich neben dem Schwätzprotokoll der Kanzlerin gelagert werde und philosophierte über Sinn und Unsinn des Rauchverbotes, lobte die Vorzüge der Schanzenmeditation im Backes und schwärmte von seinem neuen Laubsaug-, Blas- und Häckseltterminator und dessen ungeahnten Einsatzmöglichkeiten. In seinem Jahreszeiten-Rapp, unterstützt von Herrn Biermann und Herrn Pochnow, schilderte er anschaulich seine Qualen mit den Siegerländer Jahreszeiten. Wie wichtig ein Schnuselkissen ist und was dies mit Heimatverbundenheit zu tun hat, besang Herr Genähr mit bildlicher Unterstützung und Ursel peppte das Programm mit wilden Tanzeinlagen auf. Die von Ursel gewünschte Beziehungsänderung nach nunmehr 20 gemeinsamen Jahren, wurde allerdings von Herrn Genähr abgelehnt, da Ursel ihm eindeutig mit ihrem unerschöpflichen Energiehaushalt doch zu unruhig sei. Tempramentvoll gratulierte die Steiger Lilli mit ihrem "zügellosen Trieb aus tiefster Seele" und machte Herrn Genähr die Vorzüge des Reitsports gegenüber seiner Fußballeidenschaft deutlich.

"The river is back, viel zu lange war er weg", das Wiederwillkommenslied an die Sieg bzw. dem Absriss der Siegplatte gewidmet, lud zum Mitsummen ein und verdeutlichte in seiner Textgestaltung die Ähnlichkeiten der siegerländer und der englischen Sprache.
Arthur erzählte dann noch über seinen Baustellentrupp, die Faszination eines leistungsstarken Kompressors, seinem heiß geliebten Hanomag und lobte seine Frau als gut angelernte, professionelle Sachenrauslegerin die lediglich ein paar Macken beim Shoppen an den Tag legt. Klassische Musik und Weimarer Klassik wurden unter die Lupe genommen. Ursel und Herr Genähr hatten sich mit diesem Thema intensiv beschäftigt, wobei Ursel eindeutig dem Herrn Rieu den Vorzug gab. Sprachliche Besonderheiten, die höchste Fries-Dichte im Kreisgebiet und ein Mischmasch-Medley aus Heimatliedern führten auch zum Ende des Programmes zur Strapazierung der Lachmuskeln des begeisterten Publikums. Da war es nicht verwunderlich, dass die Truppe erst nach 2 Zugaben und stehenden Ovationen in die Nacht entlassen wurde.

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