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30.09.2013

Runder Tisch "Älterwerden - Leben und Wohnen in Burbach" feiert Jubiläum

Fünf Jahre für die Senioren in Burbach aktiv

Als 2007 der kommunale Seniorenplan verabschiedet wurde, konnte vermutlich keiner erahnen, dass mit der konkreten Umsetzung des Plans auch die Grundlage für ein wichtiges Gremium für die gemeindliche Seniorenarbeit gelegt wurde. In diesem Jahr, ohne viel Aufsehen, feiert der runde Tisch „Älterwerden – Leben und Wohnen in Burbach“, sein fünfjähriges Bestehen. „Das Engagement der Gemeinde zielt darauf ab, die Selbsthilfe vor Ort zu fördern und, solange es trotz Hilfe- und Pflegebedürftigkeit geht, das Wohnen in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen“, fasst Bürgermeister Christoph Ewers das Ziel des Seniorenplanes zusammen. „Damit ist eine enge Kooperation aller haupt- und ehrenamtlichen Einrichtungen verbunden, um gemeinsam an der Umsetzung zu arbeiten.“ Ewers ist dankbar dafür, dass dies seit der Initiierung des Runden Tisches im Jahr 2008 so funktioniert und dadurch die Bündelung und Vernetzung der Akteure als auch der Aktivitäten erreicht werden konnte. „Das war ein guter und wichtiger Schritt, um Parallelstrukturen zu vermeiden. Es macht aus meiner Sicht nur Sinn, gemeinsam miteinander an einem Strang zu ziehen und die demografische Entwicklung zu gestalten“, erklärt der Bürgermeister. Aktuell leben in Burbach rund 4.050 Menschen über 60 Jahre, von denen sich die meisten ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben im Alter wünschen. 2025 wird jeder Drittte in Burbach über 60 Jahre alt sein.

Rund 25 verschiedene Gruppen und Einrichtungen sind im Arbeitskreis vertreten. „Haupt- und Ehrenamtler sitzen gemeinsam am Tisch und stellen regelmäßig ihre Aktivitäten vor, damit jeder informiert ist“, formuliert es Jochen Becker, zuständiger Fachbereichsleiter im Rathaus und Vorsitzender des Runden Tisches. Als Ziele haben sich die Mitglieder in ihr Heft geschrieben, den bedarfsgerechten Ausbau von Betreuungs-, Unterstützungs- und Pflegeangeboten beispielsweise für Menschen mit Demenz zu forcieren oder gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zu initiieren. „Dazu zählen sicherlich die Seniorenthementage, die Taschengeldbörse oder das Seniorenfrühstück“, erläutert Christine Sahm. Ein Schwerpunkt ist aber auch die Verbesserung des Wohnumfeldes. Jüngstes Beispiel ist der Anstoß gewesen, den Eingangsbereich des Rathauses barrierefrei zu gestalten und dort eine Türöffnungsautomatik einzubauen. „Diese Anregung haben wir gerne aufgegriffen, so dass dort, nach Freigabe der Haushaltsmittel, der Umbau begonnen werden kann“, weiß Christoph Ewers. Gemeinsam mit der Gemeinde Burbach laufen die Vorbereitungen für die Ausrichtung des Ehrenamtstages, den es im Mai kommenden Jahres in der Hickengrundhalle geben soll. „Bei aller Projektarbeit ist es aber auch wichtig, sich weiterzubilden. Deshalb besuchen die Mitglieder des Runden Tisches regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen, um sich schulen zu lassen. „Zuletzt ging es um gesunde Lebensstile. Die Erkenntnisse daraus nehmen die Mitglieder wieder mit in ihre eigenen Gruppen, die sie leiten oder betreuen“, so Christine Sahm. Dazu gibt es aber auch jede Menge eigene Informationsangebote für Interessierte, die sich mit den Themen Ruhestand, Vorsorge oder Barrierefreiheit beschäftigen.

Aktuell wurde in den Räumen der Packstation seitens der Burbacher Frauenhilfe, Marianne Becker und Anne Schütz, über die regelmäßigen Angebote und die Projekte „Starthilfe“, das sich an Mütter nach der Geburt wendet, „Zeitpaten“ für Kinder oder „Tafel deck dich“ informiert. Und ein Blick in die Aktivitäten der Hauskrankenpflege am Puls gewährte Helga Sahm den Anwesenden. Insbesondere informierte sie über die möglichen Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz. Für Christoph Ewers steht fest: „Das Ganze ist wie ein Puzzle zu begreifen: Jedes Mitglied, jeder Verein und jede Organisation wird gebraucht, um Burbach generationsübergreifend miteinander lebenswert zu gestalten. Aus den einzelnen Puzzleteilen ergibt sich dann ein schönes Bild.“ Deshalb lädt Ewers herzlich dazu ein, bei Interesse mitzumachen und mitzugestalten, für ein lebens- und liebenswertes Burbach. Christine Sahm freut sich auf die Anmeldungen für den nächsten Runden Tisch.

Die Mitglieder im Einzelnen:

  • Christliche Seniorenhäuser Lützeln 
  • DRK- Frauenverein 
  • DRK-Diakonie Sozialstation
  • Ev.- Freikirchliche Gemeinde
  • Ev. Kirchengemeinde 
  • Frauenhilfe 
  • Gemeinde Burbach 
  • Hauskrankenpflege „am Puls“ 
  • Haus St. Raphael 
  • Heimatvereine 
  • Helfende Hände Burbach e.V. 
  • Osteoporose SHG Burbach 
  • Pflegende Angehörige 
  • Katholische Kirche 
  • Sportvereine 
  • VdK- Burbach

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Seit fünf Jahren besteht der Runde Tisch „Älterwerden – Leben und Wohnen in Burbach“, der sich aktiv für die Seniorenarbeit in Burbach einsetzt.

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