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22.05.2013

Verkehrliche Anbindung durch ÖPNV ein wichtiges Thema für Burbacher beim „Standortgespräch“

Paul Breuer besucht im Rahmen von „Landrat vor Ort“ die Gemeinde Burbach

„Für die Zukunft ist eine intensive gemeinsame Arbeit von großer Bedeutung. Der Verteilungskampf um öffentliche Gelder wird noch zunehmen und auch vor diesem Gesichtspunkt ist der Zusammenschluss der fünf Kreise als Region Südwestfalen ganz wichtig. Mit rund 1,5 Millionen Einwohnern und 25 Prozent der Fläche von ganz NRW haben wir viel mehr Gewicht und Einflussgröße als einzeln!“ Dieses Fazit zog Landrat Paul Breuer beim abendlichen „Standortgespräch“ in Burbach im Rahmen von „Landrat vor Ort“. „Wir haben hier in Südwestfalen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede und sind zusammen die drittstärkste Industrieregion Deutschlands und die stärkste in NRW, gemessen an den prozentualen Anteilen der Beschäftigten in diesem Bereich. Das ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können und müssen. Um zukunftsfähig zu bleiben, müssen wir eine überregionale Lobby aufbauen. Und junge Menschen müssen feststellen, dass es sich lohnt, hier zu bleiben.“

Bürgermeister Christoph Ewers dankte Landrat Breuer für seinen Besuch in Burbach und betonte, „Landrat vor Ort“ sei ein wichtiges Element kommunaler Politik. „Mit Hilfe von `Landrat vor Ort´ sehe ich, was vor Ort wichtig ist“, so Paul Breuer. Wichtig sei ihm eine strategische Diskussion, wie sie hier in Burbach auch zu finden sei. Eine Diskussion, die über den Tag hinaus gehe und von einem gemeinsamen Grundkonsens geprägt sei.

In der anschließenden Diskussion beim „Standortgespräch“ ging es den Burbacher Bürgern vor allem um die Anbindung der einzelnen Ortsteile an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und die künftig immer schwieriger werdende Versorgung durch Hausärzte. Gemeinsam wurden wichtige Elemente für einen attraktiven Standort diskutiert, vor allem auch vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung und dem demografischen Wandel. Dabei betonte Landrat Paul Breuer, wie wichtig es künftig sei, das Ehrenamt weiter zu stärken und die Region zusammen voran zu bringen. „Burbach ist in der Frage des gemeinsamen Dialogs und dem vorwärtsorientierten Denken bereits sehr, sehr weit“, freute sich der Landrat. Denn Burbach ist eine von zehn Pilotkommunen in Nordrhein-Westfalen, die sich am Projekt Zukunftsfaktor Bürgerengagement beteiligt und damit eine strategische Engagementförderung entwickelt haben, auch in Kooperation mit dem Ehrenamtservice des Kreises.
Vor dem „Standortgespräch“ am Abend stand auf dem Besuchsprogramm von Landrat Paul Breuer in Burbach bereits am Mittag ein Besuch im DRK-Familienzentrum Sonnenschein in Niederdresselndorf gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Ewers. Anschließend besuchte die Delegation die Firma AMF Fertigungstechnik GmbH, die seit Oktober 2012 im Industriegebiet am Siegerland-Flughafen zu finden ist. Seit mehr als zehn Jahren ist die Firma AMF flexibler und zuverlässiger Partner mittelständiger Unternehmen, wenn es um hochwertige, innovative Laserbearbeitung rund um Stahl, Edelstahl und Aluminium geht. Zahlreiche andere Materialien können bei AMF mit zukunftsweisender Technologie geschnitten werden. Ein Besuch des Siegerland-Flughafens und der dort seit April ansässigen Firma Gomolzig Flugzeug- und Maschinenbau GmbH rundete den Besuch in Burbach ab. Paul Breuer stellte gemeinsam mit Flughafengeschäftsführer Henning Schneider fest, dass mittlerweile allein auf dem Flughafenareal 200 Menschen Arbeit finden. Weitere etwa 500 Arbeitsplätze sind in Betrieben in unmittelbarer Nähe.

Kein Ergebnis gefunden.


Arnd Metz (2.v.l.) erläutert Landrat Paul Breuer (Mitte), Bürgermeister Christoph Ewers (rechts) und Wolfgang Kasper (SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Gemeinde Burbach, 3.v.l.) die Funktionsweise einer Maschine.

Kein Ergebnis gefunden.


Angeregte Diskussion bei „Landrat vor Ort“: (von links) Wolfgang Kasper, Arnd Metz, Landrat Paul Breuer und Bürgermeister Christoph Ewers.

Diese Pressemeldung finden Sie auch im Internet unter
http://www.siegen-wittgenstein.de.

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