Klimaschutz beginnt in der Schule
„Wir haben nur eine Erde, und wir müssen alle mit anpacken, sie zu schützen!“ Dieser Aufruf am Ende des Musicals, das die Kinder der Grundschule Dresselndorf einstudiert hatten, brachte es auf den Punkt: Die Erderwärmung ist ein globales Thema und alle sind gefordert, dieser zu begegnen. Klimaschutz ist in diesem Zusammenhang nur ein Schlagwort. Umweltverschmutzung und Waldrodung leisten ebenfalls ihren Beitrag, um den Planeten Erde zu gefährden. Damit es nicht soweit kommt, ist ein sensibler Umgang mit der Umwelt gefragt. Die Grundschule in Dresselndorf hat deshalb zusammen mit den Comenius-Partnerschulen in Zypern, in der Slowakei und in Finnland ein Klimaprojekt durchgeführt. Die Abschlussveranstaltung fand jetzt in der Niederdresselndorfer Hickengrundhalle statt. Ein buntes Programm war mit den Kindern zusammengestellt worden, in dessen Mittelpunkt das aufgeführte Musical stand. Eltern, Großeltern und die vielen weiteren Besucher waren voll des Lobes über die Leistung, die die Kinder zeigten. In vielen Stunden hatten sie die Aufführung einstudiert, Kostüme gebastelt und die Kulissen gebaut. Unter den Gästen in der voll besetzten Halle begrüßte Schulleiterin Gertraud Lehr Schulamtsdirektorin Dagmar Speckmann sowie Thomas Leyener von der Gemeinde Burbach. Beide freuten sich über das Projekt, das die Partnerschulen nun seit zwei Schuljahren gemeinsam geplant und verwirklicht hatten. „Es ist ein anspruchsvolles Projekt über einen solch langen Zeitraum“, konstatierte Dagmar Speckmann. „Aber es lohnt sich, denn Umwelterziehung und Klimaschutz fängt im Kleinen an.“
Die Partnerschulen haben sich intensiv mit globaler Erderwärmung, Umweltschutz und Klimawandel beschäftigt. „Die Schüler sollten erlernen, wie die klimatischen Bedingungen in den Partnerländern sind und welche Auswirkungen dies auf die unterschiedlichen Kulturen, Gebräuche und Gewohnheiten dieser Länder hat“, schilderte Gertraud Lehr den Grundgedanken des Projektes. „Im zweiten Jahr ist das Thema Klimawandel intensiv bearbeitet worden“, erklärte die Schulleiterin weiter. „Die Kinder sollten regionale und globale Veränderungen untersuchen und darüber nachdenken, welchen Beitrag sie leisten können, um die Umwelt zu schonen und um damit das Umweltbewusstsein zu schärfen.“ Dafür standen besondere Unterrichtseinheiten auf dem Stundenplan: In fest vereinbarten Wochen wurde zum Beispiel das Wetter in einem Wettertagebuch an den Schulen in Dresselndorf, Helsinki, Levice und Nikosia aufgezeichnet. Dass dieses Engagement in Burbach gut aufgehoben ist, wird deutlich an den kommunalen Aktivitäten zum breiten Themenkomplex Klima. Burbach arbeitet auf vielfältiger Ebene daran, den Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen.
Zum feierlichen Abschluss erhielten die angereisten Gäste der Partnerschulen jeweils einen Apfelbaum überreicht. Im Schulgarten wurden diese dann direkt eingepflanzt, in der Hoffnung, dass diese reiche Früchte tragen, genau wie das Projekt es schon getan hat.
Kein Ergebnis gefunden.
Die Vertreter der beteiligten Schulen erhielten einen Apfelbaum. Er symbolisiert die Freundschaft zwischen den Schulen und steht gleichzeitig als Botschafter für das Klimaprojekt.
