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16.07.2012

Weiterer Zuwachs bei Photovoltaikanlagen

25 neue Anlagen im letzten Jahr installiert

Beim Blick nach draußen fällt es im Moment schon schwer daran zu glauben: Aber auch jetzt entsteht mit Hilfe von Sonneneinstrahlung Energie. Und sie lässt sich auf vielfache Weise nutzen. Mit solarthermischen Anlagen kann heißes Wasser für den Gebrauch im Haushalt und für die Heizungsanlage erzeugt werden. Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenenergie in Strom um, der in die Netze eingespeist wird.

In Burbach war das im vergangenen Jahr reichlich: Rund 1,3 Mio. KWh sind mit 146 Anlagen, 25 davon sind 2011 ans Netz gegangen, erzeugt worden. „Das sind rund 50 % mehr gewonnener Strom als 2010“, stellt Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers fest. „Zur Steigerung des Leistung hat sicherlich auch das Burbacher Förderprogramm beigetragen. Damit unterstützen wir den Ausbau erneuerbarer Energien.“ Rechnerisch können durch die erbrachte Leistung 375 Drei-Personen-Haushalte in Burbach mit Strom versorgt werden. Pro kW-Leistung einer Solarstromanlage, dies entspricht ungefähr einer Anlagenfläche von 8 m², wurden durchschnittliche 840 kWh Solarstrom im Jahr 2011 geerntet.

„Ich finde das Engagement der Bevölkerung sehr gut“, lobt Ewers. „Es gibt aber auch noch Potenzial. Auf unserer Homepage haben wir daher einen besonderen Service eingerichtet. Hausbesitzer können bequem vom Computer zu Hause aus abfragen, ob ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist.“ Gebäudeeigentümern wird beim Klick auf das gemeindliche Solarpotenzialkataster direkt angezeigt, in welchen Teilen das Dach genutzt werden kann, wie hoch die maximal installierbare Leistung ist und mit welchem Stromertrag gerechnet werden kann. Und damit der Umweltgedanke nicht zu kurz kommt, wird zusätzlich direkt darüber Auskunft gegeben, wie viele Tonnen CO2 eingespart werden, wenn eine Anlage installiert wird. „Natürlich ist solch eine Installation auch mit Kosten verbunden“, erläutert Klimamanager Martin Rabe. „Die nötige Investition wird deshalb mit aufgeführt, aber natürlich auch der erzielbare Ertrag“.

Beide werben für die Nutzung des Solarpotenzialkatasters. „Für uns ist es wichtig, die Menschen zu sensibilisieren und darauf hinzuweisen, dass bestimmte Energiequellen endlich sind. Daher ist es wichtig, sich Gedanken über Alternativen zu machen, wie beispielsweise Solarenergie. Mit dem Kataster erhält der Interessent schon Antworten auf die wichtigsten Fragen.“

Das Solarpotenzialkataster finden Sie hier.

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