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21.06.2012

Auszeit für Pflegende

Thema: Essen und Trinken bei Demenz

Der Umgang mit der demenziellen Erkrankung eines Familienmitgliedes stellt die betroffenen Angehörigen wegen der psychischen und physischen Veränderungen des Angehörigen immer wieder vor neue Herausforderungen. Im Alltag mit dem Demenzerkrankten entwickeln sich häufig Probleme beim Essen und Trinken. Daraus kann eine Mangelernährung entstehen. Wenn Menschen zu wenig, zu viele oder unausgewogene Nahrung und Flüssigkeit aufnehmen, beeinflusst das die Gesundheit und das Wohlbefinden enorm. Verstopfung, häufige Infektionen, verstärkte Desorientiertheit u.a. können auftreten und die Lebensqualität negativ beeinflussen.

Hartmut Winkel, Pflegedienstleiter, und Heike Schiebisch, Altenpflegerin und Sozialarbeiterin, im Tagespflegehaus St. Raphael, informieren im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Auszeit für Pflegende“ theoretisch und praktisch, wie Menschen mit Demenz möglichst lange selbstständig Freude und Genuss am Essen und Trinken bewahren können. Außerdem wird beleuchtet, welche ernährungsphysiologischen Aspekte bei Demenz zu beachten sind und welche Bedeutung sie für den Demenzkranken haben. Selbstverständlich ist auch genügend Zeit für den Austausch miteinander gegeben. Eine Betreuungsmöglichkeit für die Zeit der Veranstaltung bietet das Team der Tagespflege ebenfalls an. Die Teilnehmer sind außerdem zu einer Grillwurst eingeladen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Auszeit für Pflegende“ wird dieser Informationsnachmittag am 12. Juli im Tagespflegehaus St. Raphael, Steinhardtstraße 4, in Burbach angeboten. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen sind bis zum 9. Juli unter der Telefonnummer 02736 5093-480 beim Tagespflegehaus oder der Senioren-Service-Stelle unter der Nummer 02736 45-56 möglich.

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