Mittwoch, 21.03.2012 – Susanne Kelling und das Henschel Quartett
Datum: Mittwoch, 21.03.2012
Veranstalter: Förderverein Heimhof-Theater
Beginn: 20.00 Uhr
Tickets: 22 € / AK 23 €
Vorverkauf: Geschäftsstelle Förderverein Heimhof-Theater 02736/5096850, Kulturbüro und Bürgerbüro in Burbach, Sparkasse Burbach-Neunkirchen (inkl. aller Zweigstellen), Reisebüro Edelmann in Burbach, Buchhandlung Braun in Neunkirchen und bei ProTicket. (www.proticket.de)
Der spanische Hofkomponist José Peris Lacasa lies das Werk Haydns in neuem, königlichem Glanz erstrahlen. Er, der in den 1950er Jahren an der Münchner Musikhochschule bei Carl Orff studierte, hat die Streichquartett-Version aus dem Jahr 1786 um eine Singstimme (Mezzosopran) ergänzt. Susanne Kelling, im Siegerland aufgewachsen und heute auf den Opernbühnen der Welt zu Hause, wird die Aufführung im Heimhof-Theater mit ihrer samtig runden Stimme und ihrem ausdrucksstarken musikalischen Gespür zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lassen.
Im Ursprungswerk war jeder der sieben Sonaten ein erklärender lateinischer Text vorangestellt, der vorgelesen und vom Geistlichen ausgelegt wurde. Peris Lacasa vertonte die Texte in Anlehnung an Haydns Oratoriums-Version und fügte sie in das Streichquartett ein. Das Werk feierte seine umjubelte Premiere in der Karwoche 2008 am spanischen Königshof und wurde dort ebenfalls durch das Henschel Quartett auf den hofeigenen Stradivarius Instrumenten präsentiert.
Susanne Kelling wuchs im Siegerland auf, wo sie ihre musikalische Grundausbildung erhielt.
An der Musikhochschule in Köln studierte sie zunächst Violoncello und später bei Prof. Klesie Kelly aus den USA Gesang.
1995 führte sie ihre Gesangsausbildung für 3 Jahre an die „Accademia di Santa Cecilia“ zu Sesto Bruscantini nach Rom. Dort gab sie noch im gleichen Jahr ihr Operndebut als Dorabella in „Così fan tutte“. Ein Jahr später folgte die Rolle der Rosina im „Barbiere di Siviglia“.
1998 bestand Susanne Kelling ihre künstlerische Reifeprüfung an der Musikhochschule in Köln mit Auszeichnung. Dadurch war es ihr möglich, im Jahr 2000 das Konzertexamen abzulegen.
Bereits während dieser Zeit wurde die Bayerischen Staatsoper in München auf Susanne Kelling aufmerksam und verpflichtete die Mezzosopranistin im „Jungen Ensemble“.
Seit diesem Engagement führen sie immer wieder Gastspiele an die Opernhäuser in Köln, Düsseldorf, Tokyo, an das Opernhaus San Carlo in Neapel, G. Verdi in Trieste, Teatro Regio in Turin, Fondazione dell`Arena di Verona und „La Fenice“ in Venedig.
Neben ihren Rollen im Opernfach fühlt sie sich künstlerisch in besonderer Weise auch dem Lied und Konzertgesang verbunden.
Nicht zuletzt wegen dieser künstlerischen Vielfalt ist Susanne Kelling auch im Staatstheater am Gärtnerplatz in München in verschiedenen Rollen ein gern gesehener Gast.
Seit 2009 ist Susanne Kelling Trägerin des italienischen Bundesverdienstkreuzes und wurde mit dem “Ordine della stella della solidarietà italiana“ zum Ritter geschlagen.
Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere war der Wunsch des Papstes Benedikt XVI zu seinem Namenstag 2010 von Susanne Kelling gemeinsam mit dem Henschel-Quartett „Die sieben letzten Worte“ von J. Haydn in einer Version für Streichquartett und Mezzosopran im Vatikan erklingen zu lassen.
Lehrtätigkeit:
Die Mezzosopranistin hat einen Lehrauftrag an der Universität Siegen und an der Hochschule für Musik Köln inne. Des weiteren gibt sie Meisterkurse wie z.B. 2011 in der Internationalen Musikakademie Montepulciano und unterrichtet als Gastdozentin an dem „Conservatorio L. Cherubini“ in Florenz.
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