Seniorenwohnanlage in Burbach
Die KSG errichtet auf dem Grundstück Lohainsweg, das nach dem Abriß von zwei nicht mehr modernisierungsfähigen Gebäuden frei wurde, jetzt 22 barrierefreie Seniorenwohnungen. Heute fand der 1. Spatenstich statt.
Die neue Seniorenwohnanlage umfaßt rd. 1.400 m² Wohnfläche mit zwei Wohngebäuden. Die gesamten Investitionskosten werden rd. 3 Mio. Euro betragen. Es entstehen Zwei- und Dreizimmerwohnungen von 57 m² bis 70 m² Wohnfläche. Sowohl die Erschließung der Gebäude als auch die Wohnungen selbst sind schwellenfrei und zu jeder Wohnung gehört ein PKW-Stellplatz.
„Auch bei dieser Wohnanlage hat die KSG besonderen Wert darauf gelegt, mit geringen Heizkosten für die künftigen Bewohner auszukommen“, so der Geschäftsführer der KSG, Peter Oeste, beim ersten Spatenstich, „eine umweltschonende Pelletsheizung sorgt für geringe Heizkosten und verhindert den Anfall von Co2 bei der Verbrennung.“ Die kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt dafür, daß die Lüftungswärmeverluste minimiert werden, und daß die Wärme der Abluft für die Beheizung des Gebäudes genutzt wird.
Die künftigen Bewohner erhalten einen Rund-um-Service. Sowohl die Reinigungsarbeiten im Haus und auf dem Grundstück als auch der Winterdienst werden von einem Hausmeisterservice durchgeführt.
Bürgermeister Christoph Ewers freute sich darüber, „daß jetzt mitten in der Gemeinde Burbach ein Angebot an seniorengerechten Wohnungen für Burbacher entsteht, das zusammen mit dem Haus Raphael sehr gut zum Senioren-Service-Konzept der Gemeinde paßt“.
Die KSG wird mit dem Haus Sankt Raphael, das über eine Brücke über den Ginnerbach direkt erreichbar sein wird, kooperieren. So können die künftigen Bewohner auf Wunsch die dortigen Serviceleistungen (Pflege, Mittagstisch, gemeinsame Aktivitäten) in Anspruch nehmen. Auch das dort vorhandene Gästezimmer kann für Besucher gebucht werden, der Gemeinschaftsraum steht auch für private Feierlichkeiten der künftigen Bewohner zur Verfügung. Und die Kooperation funktioniert auch in die umgekehrte Richtung. Die Außenanlage der neuen Wohnanlage steht auch den Bewohnern des Hauses Sankt Raphael zur Verfügung. „Hier wird eine Kooperation entstehen, die Vorbildcharakter hat und von der beide Seiten profitieren werden“, ist sich der Geschäftsführer der KSG sicher.
Für rund die Hälfte der Wohnungen sind bereits Interessenten fest vorgemerkt. Infos zur Wohnanlage gibt es auf der Projekthomepage www.ginnerbach.de.
V.l.n.r.: Reinhard Willmes (Generalunternehmen Runkel), Simone Neus-Schneider (Projektleiterin der KSG), Christoph Ewers (Bürgermeister der Gemeinde Burbach), Christiana Fahl (Heim- und Pflegedienstleitung Haus Sankt Raphael) und Peter Oeste (KSG). Im Hintergrund das Haus Sankt Raphael.
