Vandalismusschäden in Burbach
Offenbar ohne Hemmungen wurden jetzt wieder Anlagen und Gebäude in Burbach mutwillig zerstört. Aktuellster Fall: Auf der Skateranlage am Burbacher Sportplatz tat sich ein Loch im Teer auf. Die Vermutung: Mit spitzen Gegenständen wurde das Loch mutwillig in den Teer geschlagen. Für eine vernünftige Nutzung ist jedoch eine glatte Oberfläche zwingende Voraussetzungen, ansonsten können erhebliche Verletzungen die Folge sein.
Fall zwei: In Holzhausen an der Wetterbachfurt wurde die dort installierte Hörstation des WanderHöhepunktes „Literatur in der Natzur – Romantischer Hickengrund“ Opfer von Gewalttätigen. Obwohl die Anlage in der Baumkrone installiert worden ist, war es keine Hemmung, die Einrichtung zu zerstören. Hinzu kommt, dass sich in den vergangen Tagen Müllberge, Glasflaschen und anderer Unrat dort anhäuften.
Dritter Fall: Auch im Schanzenhaus des Heimatvereins „Alte Vogtei“ hatten Kriminelle ihre Spuren hinterlassen. Die Tür wurde aufgehebelt und die Außenwände mit Graffiti beschmiert.
„Es ist schade, dass die mit viel Geld und Arbeitsleistung eingerichteten Anlagen und Gebäude immer wieder zerstört und bemalt werden,“ so Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers zu den jüngsten Vorfällen. „Letztlich müssen alle zahlen, um die entstandenen Schäden wieder zu reparieren.“ Daher appelliert er an alle, bei entsprechenden Beobachtungen die Gemeindeverwaltung oder die Polizei zu informieren. Außerdem bittet er darum, sofern jemand etwas gesehen hat, sich zu den aufgeführten aktuellen Vorkommnissen bei der Gemeindeverwaltung zu melden.
Die Türe wurde aufgehebelt und die Außenfassade beschmiert: Das Schanzenhaus des Heimatvereins "Alte Vogtei" blieb auch vor der Zerstörung nicht verschont.
