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13.05.2011

Weitere Photovoltaikanlage in Burbach

Grundschule Burbach mit entsprechenden Modulen ausgestattet

Seit heute (12. Mai 2011) speist die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule Burbach Strom in das Netz. Die Leistung von 30 Kilowatt Peak auf der rund 300 m² großen Dachfläche wird durch 135 Module in drei Feldern erzeugt. Die verwendeten Module kommen von der Firma Solarworld aus Frankfurt. In den letzten Tagen hatte die Firma Ludwig die entsprechenden Module installiert.

Mit dem Anschluss an das Netz der RWE erzeugt die mittlerweile fünfte gemeindliche Anlage Strom aus erneuerbaren Energien. Hinzu kommen bis spätestens Mitte Juni diesen Jahres noch zwei Bürgerphotovoltaikanlagen auf den Dächern des Kindergartens und des Feuerwehrgerätehauses in Wahlbach.

Für Bürgermeister Christoph Ewers ist es wichtig, dass sich die Gemeinde Burbach stark in das Thema erneuerbare Energien einbringt: „Wir müssen als Gemeinde eine Vorbildfunktion ausüben. Die Energiegewinnung durch Atomkraft, Kohle oder Öl wird zunehmend kritisch gesehen, nicht zuletzt auch durch die Geschehnisse in Japan.“ Und weiter: „Daher ist es notwendig, neue Wege zu gehen und anderweitig den Energiebedarf zu decken. Dazu sollen die Photovoltaikanlagen einen wichtigen Beitrag leisten“.

Der Gemeinderat hatte zusätzliche Mittel in Höhe von 120.000 € bereitgestellt, um die Anlage zu realisieren.

Mit der Errichtung einer weiteren Photovoltaikanlage geht die Gemeinde Burbach auch in der Umsetzung ihres Klimaschutzkonzeptes einen Schritt weiter. Bis zum Jahr 2050 soll langfristig-visionär der Energieverbrauch um 70 % gegenüber dem heutigen Energiebedarf reduziert werden. Die restliche Energie, so sehen es die Planungen vor, wird durch den Einsatz von Sonnen- und Windkraft oder Biomasse beschafft.


Die Module auf dem Dach der Grundschule Burbach erzeugen seit heute (12. Mai 2011) Strom aus Sonnenenergie

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