„Frühling“
Freitag, 25.03.2011
Bilderausstellung von Wolfgang Achenbach
(Ausstellung bis 29.04.2011)
Ort: Alte Vogtei
Veranstalter: Kulturbüro Burbach
Kulturbüro Burbach, Tel. 02736 / 5577
Pressebericht
Wer jetzt die Alte Vogtei in Burbach betritt, sieht bereits auf Anhieb mit wem er es bei dem Künstler Wolfgang Achenbach zu tun hat: die Seerosenbilder im Flur weisen direkt auf Claude Monet. Monet (1840-1926) war der Impressionist schlechthin. Sein Bild „"Impression, soleil levant" verlieh der Kunstrichtung ihren Namen. Während Monet immer wieder den berühmten Seerosenteich malte – mit seinen Stimmungen, die durch das Licht erzeugt werden, ist der Wallauer Künstler Wolfgang Achenbach fasziniert von den Licht- und Schattenreflexen, den Spiegelungen auf dem heimatlichen Fluss Lahn. Die Lahn – pappelnumstanden – wird immer wieder zum Motiv des Künstlers. So hängt ein „typischer Achenbach“, die Lahn im Frühling, im Zentrum der Ausstellung. Es ist – wie der Künstler Achenbach selbst sagt – ein schnelles Bild, ein gelungener Wurf. Die Lichtspiegelungen im Wasserwerden immer mehr zur Spezialität Achenbachs. Die Leichtigkeit mit der Achenbach Licht, Luft und Wasser kombiniert, macht ihn zu einem versierten Maler, der kraftvoll und ausdrucksstark auch den heimischen Wald auf die Leinwand bringt. In der Ausstellung hängen rund 35 Bilder, von denen eines ein ganz deutliches Frühlings-Motiv voranträgt. Die Frühlingswiese: eine zart-bunt blühende Wiese gemalt in Acryl. Das Bild vermittelt mit dem hell verhangenen Himmel Weite und Wind. Der Betrachter, der sich auf das Bild einlässt, kann förmlich den frisch-säuerlichen Duft des weiß blühenden Holunders in der rechten Bildmitte vernehmen. Weitere Frühlingsmotive sind zu sehen. Bunte, dick und üppig aufgetragene Farben zeugen von der Intensität der Auseinandersetzung mit Form und Farbe. Die Blumen werden nicht mehr naturalistisch nachgezeichnet, sondern verweisen durch Form und Farbe auf ihren jeweiligen Gehalt. Auch ein Früchte-Stillleben ist derartig gemalt. Der Zauber des Stilllebens liegt in der bunten Abstraktheit und einer vermittelten Frische der Früchte.
Die Ausstellung schwelgt in einem Überfluss an Farben und zieht den Betrachter in Bann.
Die Ausstellung ist bis zum 29.04.2011 in der Alten Vogtei (Ginnerbach 2, 57229 Burbach) zu sehen (Öffnungszeiten Mo. - Fr. 8.30 Uhr - 13.30 Uhr, donnerstags bis 16.30 Uhr).Sonntags ist der Künstler Achenbach von 14 - 17 Uhr anwesend.
Kulturbüro Burbach, Tel. 02736 / 5577
Biographisches
2004 hat er dann seine Technik gefunden: die Acrylmalerei.
Achenbach nimmt an der Ausstellung „Biedenkopf durch das Auge des Künstlers gesehen“ teil, im selben Jahr folgt seine erste Einzelausstellung in Biedenkopf, die den Titel „Vom Bauzeichner zum Freien Gestaltung trägt“. Ein Jahr später folgt die Ausstellung „Gegenständliche Malerei“ und eine Gruppenausstellung in Wallau, dem Heimatort des Künstlers.
2006 präsentiert Achenbach die Ausstellung „Giverny – Normandie - Inspiration“ in der Fritz-Henkel-Halle in Wallau. 2007 folgt die Ausstellung „Giverny – Normandie – Impressionen“, die in Bad Laasphe gezeigt wird.
In der Ausstellung „Faszination wilde Natur!“ im Jagdschloß Springe zeigt Achenbach Landschaften, Blumen und Stillleben.
Wolfgang Achenbach lässt sich von der Natur, beispielsweise von Monets Garten oder der Atlantikküste inspirieren. In der Burbacher Ausstellung „Gemälde in Acryl“ 2008 werden auch Tierbilder gezeigt– vielleicht als eine Reminiszenz an den unvergessenen Tiermaler Willi Schütz, der Achenbach nachhaltig beeindruckt hat. 2008 folgen dann noch zwei weitere Ausstellungen in Marburg und Bad Berleburg. 2009 und 2010 stellt Achenbach in seinem Heimatort Wallau in der Fritz-Henkel-Halle aus.
