Gemeinschaftsschule Burbach kann vierzügig starten
Die Gemeinschaftsschule in Burbach kann zum neuen Schuljahr vierzügig starten. Dazu hat das Schulministerium heute grünes Licht gegeben. Aktuell liegen dem Schulverwaltungsamt der Gemeinde Burbach 92 Anmeldungen vor. Das Soll von 92 Schülern, dass für die Vierzügigkeit notwendig war, ist somit erfüllt. Möglich ist aber, dass die eine oder andere Anmeldung noch hinzukommt. Wichtig ist jedoch, dass alle Kinder, die bisher angemeldet sind, einen Platz an der Gemeinschaftsschule erhalten. Dabei ist der überwiegende Teil der Kinder aus Burbach. Vier Kinder kommen aus Neunkirchen und ein Kind aus Dillenburg. „Wir sehen uns in unserem eingeschlagenen Weg bestärkt,“ formuliert es Bürgermeister Christoph Ewers. „Es ist schön, dass eine Schule, die real noch nicht existiert, so gut angenommen wird.“ Seitens der Gemeinde ist auch die Bezirksregierung in Arnsberg über den neuen aktuellen Stand der Anmeldezahlen informiert worden. Dort werden ebenfalls die nächsten Weichen gestellt, die notwendig sind, damit die Gemeinschaftsschule passend an den Start gehen kann. So gilt es, die Schulleiterstelle zu besetzen und entsprechendes Lehrpersonal einzustellen.
Auch im Burbacher Rathaus gehen die Vorbereitungen weiter. Nachdem nun die Anmeldungen vorliegen, erhalten die Eltern in den nächsten Tagen die Bestätigung, dass ihre Kinder zum neuen Schuljahr in der Gemeinschaftsschule unterrichtet werden. Daneben wird es einen Tag geben, an denen die bisherige Haupt- und Realschule, die nun jahrgangsweise auslaufen, besichtigt werden können. Dazu erhalten die Eltern ebenfalls eine entsprechende Einladung.
Zusätzlich ist weitere infrastrukturelle Arbeit zu leisten. Die entsprechenden Raumkonzepte müssen entwickelt werden, damit drei Schulen insbesondere die Fachräume entsprechend nutzen können. Durch das Ganztagsangebot erhalten die zukünftigen Schüler ein warmes Mittagessen. Hier werden nun die Möglichkeiten ausgelotet, wie eine Mensa zum gemeinsamen Speisen eingerichtet werden kann.
Die Gemeinde Burbach hatte sich, ausdrücklich auch mit der Mehrheit des Burbacher Gemeinderates, dazu entschieden, am Modellvorhaben Gemeinschaftsschule teilzunehmen. Die immer weiter fallenden Anmeldezahlen, insbesondere an der Hauptschule, hätten mittelfristig dazu geführt, dass nur noch die Realschule als Schulform übrig geblieben wäre. Durch die Gemeinschaftsschule können weiterhin alle Abschlüsse angeboten werden. Und durch die Ausrichtung insbesondere an den gymnasialen Lehrplänen ist eine zusätzliche Differenzierung in einen Gymnasialzweig möglich, der die Kinder auf den Übergang in die Sekundarstufe II entsprechend vorbereitet.
