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11.02.2011

Jahresempfang der Gemeinde Burbach

Dank an Ehrenamtliche für die geleistete Arbeit

Schon traditionell ist der Jahresempfang der Gemeinde Burbach. Neu war allerdings der Veranstaltungsort mit dem Heimhof-Theater in Würgendorf. Und neu war auch die Moderation des Abends durch Katrin Mehlich, der Kulturbeauftragten der Gemeinde Burbach. Sie übergab das Wort an den ersten stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Burbach, Rudi Georg, der die Gäste begrüßte. Unter Ihnen Hans-Peter Harr, der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Burbach, und Pastor Jochen Wahl, die mit Ihren Grußworten die gesellschaftliche Bedeutung von ehrenamtlichen Engagement herausstellten. Im Rahmen des Jahresempfanges wird auch traditionsgemäß Rückschau auf das vergangene Jahr gehalten.

Bürgermeister Christoph Ewers ging in seiner Ansprache auf die Geschehnisse des Jahres 2010 ein. Er stellte heraus, dass das Jahr 2010 ein in vielerlei Hinsicht gutes und ein Jahr der Weiterentwicklung, des Fortschritts und des umfangreichen ehrenamtlichen Engagements vieler Bürgerinnen und Bürger in den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens war.

Wermutstropfen, so Ewers, war jedoch die sich im Vergleich zu den Vorjahren veränderte Finanzlage der Gemeinde, die sich nach den guten Jahren 2008 und 2009 wieder deutlich verschlechtert hat. Hoffnung für die nächsten Jahre mache jedoch die Tatsache, dass bei den meisten Burbacher Unternehmen die Auftragslage wieder gut sei, dass investiert würde und dass die zwischenzeitlich gestiegene Arbeitslosigkeit in der Gemeinde wieder deutlich abgenommen habe.

Ein Thema, dass in den letzten Monaten die öffentliche Diskussion bestimmt habe, war die Schulentwicklung und die Einführung der Gemeinschaftsschule in Burbach, so der Bürgermeister weiter. Besonders herausstechend an der Diskussion war die sachliche und konstruktive Art, in der der Dialog geführt wurde. „Eins ist allen klar: In unserer ganz speziellen Situation vor dem Hintergrund zurückgehender Schülerzahlen und sich verändernder Anforderungen von Gesellschaft an Bildung, kann nicht alles bleiben, wie es ist, sind Entscheidungen und vielleicht auch neue Wege erforderlich“, beschrieb es Christoph Ewers. „Das war und ist keine einfache und verständlicherweise auch sehr emotionale Diskussion. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir mit der Entscheidung für die Gemeinschaftsschule einen für uns guten und richtigen Weg eingeschlagen haben“.

Daneben stellte Christoph Ewers die Entwicklungen in den einzelnen Burbacher Ortsteilen heraus. Mit der Initiative „LebensWerte Dörfer“ habe die Gemeinde viele Maßnahmen auf den Weg gebracht, die der Erhaltung des Charakters der einzelnen Ortschaften dienten. Beispielhaft dafür seien das Förderprogramm und die Baufibel. Besonderer Dank ging daher auch an die heimischen Architekten und die örtlichen Kreditinstitute, die das Förderprogramm unterstützen. Auch den Heimatvereinen, die bei kleinen und großen Projekten tatkräftig zur Seite standen, dankte Ewers ausdrücklich.

Mit ebenfalls großer ehrenamtlicher Beteiligung wurde im Oktober vergangenen Jahres der Burbacher Wanderhöhepunkt „Literatur in der Natur – Romantischer Hickengrund“ eröffnet. Durch diesen Weg ist ein weiterer Baustein für den Tourismus hinzugekommen, dem weitere folgen, wie zum Beispiel die neue Wanderkarte, die derzeit mit Hochdruck erarbeitet wird.

Auch im kulturellen Leben wurden im Jahr 2010 Akzente gesetzt. Ein Höhepunkt war die Eröffnung des renovierten Heimhof-Theaters, so dass eine Erfolgsgeschichte der vergangenen Zeit fortgesetzt wird. Auch die Burbacher Chöre konnten Erfolge verzeichnen. Zahlreiche Jubiläen Burbacher Vereine haben das Gemeindeleben geprägt.

Bürgermeister Christoph Ewers sprach allen, die sich seit teilweise vielen Jahren für Sport, Politik, Natur, Soziales selbstlos ehrenamtlich einsetzen, seinen herzlichsten Dank aus. Dafür sei Vertrauen notwendig und er bat alle Verantwortlichen in den Institutionen, Vereinen und Gruppierungen, auch im neuen Jahr 2011 vertrauensvoll zusammenzuarbeiten, damit gemeinsam die Gemeinde Burbach weiterentwickelt und zu einem lebenswerten Umfeld gestaltet werden kann.

Auch das Rahmenprogramm wurde durch ehrenamtliches Engagement gestaltet. Den musikalischen Auftakt machte der Männerchor „Germania“ Lützeln. Ebenso trug die Kindertanzgruppe des TSV Burbach mit fetzigen Tanzeinlagen zur Unterhalten der Anwesenden bei. Martin Müller und Kathi Tute von Burbacher Musikschule sorgten mit Gitarrenklängen für Abwechslung. Den Schlusspunkt setzte der Männerchor „Heimatliebe“ Würgendorf. Die Bewirtung am Abend wurde durch den Heimatverein Würgendorf übernommen.

Die vollständige Ansprache von Bürgermeister Christoph Ewers kann hier abgerufen werden.


Bürgermeister Christoph Ewers zog bei seiner Ansprache Bilanz über die Ereignisse des Jahres 2010. Im Fokus sicherlich die sachliche Diskussion über die Gemeinschaftsschule.

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