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11.02.2011

Schneller Anschluss ans World Wide Web

Minister Remmel übergab Förderbescheid über 93 000 Euro

Der Traum von schnellem Internet wird sich in diesem Jahr im Burbacher Ortsteil Würgendorf erfüllen. Jetzt übergab NRW-Landwirtschaftsminister Remmel im Rathaus einen Förderbescheid über 93 000 € zum Ausbau der Breitbandversorgung im ländlichen Raum. Durch die nun anstehende Maßnahme wird dann der letzte weiße Fleck auf der Gemeindekarte in Sachen Breitbandversorgung geschlossen sein. „Wir haben dann eine flächendeckende Versorgung im Gemeindegebiet, denn der Zugang zu modernen Kommunikationstechnologien hat sich inzwischen zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt“, so Bürgermeister Ewers. Bis November muss die Deutsche Telekom den Ortsteil mit Breitband versorgt haben.

Dazu werden 2200 m Graben aufgeworfen und rund 4400 m Glasfaserkabel verlegt. Der Anschluss des Kabels erfolgt am Knotenpunkt in Burbach via Industriepark bis nach Würgendorf. Teilweise wird auch auf die bestehende Infrastruktur zurückgegriffen, wie die bereits im Rahmen einer Wasserleitungsneuverlegung vom Industriepark Burbach nach Würgendorf auf 500 m mitverlegten Leerrohre.

Die finanzielle Förderung war eine nötige Voraussetzung, um den Anschluss realisieren zu können. „Von angeschriebenen 58 Anbietern sah sich wohl aus kostendeckenden Gründen keiner dazu in der Lage, die Maßnahme anzubieten und durchzuführen“, so Ewers weiter.

Dass der Bedarf nach schnellem Internet da ist, zeigte sich deutlich durch die im April 2009 durchgeführte Befragung der Würgendorfer Haushalte und Gewerbetreibenden. Letztere hatten deutlich gemacht, dass sie zukünftig den Bedarf nach einer schnellen Anbindung haben, um große Datenmengen verschicken zu können. Im Mai letzten Jahres startete dann die Ausschreibung, die mit der Abgabe von zwei Angeboten endete. Den Zuschlag erhielt dann die Deutsche Telekom als wirtschaftlichster Anbieter.

Für die Umsetzung der Maßnahme fehlten jedoch rund 104.000 €, von denen aber 90 % das Land NRW im Rahmen des Förderprogramms „Breitbandversorgung im ländlichen Raum“ beisteuert. Die restlichen zehn Prozent werden von der Gemeinde getragen. „Die Förderung des Ausbaus der Breitbandversorgung im ländlichen Raum ist das Ziel der neu ausgerichteten Agrarförderung und ein wichtiger Bestandteil der regionalen Strukturpolitik“, so der zuständige Minister Johannes Remmel bei der Übergabe des Bescheides an Bürgermeister Christoph Ewers. Lob zollte Remmel auch den Mitarbeitern im Rathaus, die den Antrag hervorragend vorbereitet und somit zur schnellen Entscheidung beigetragen hätten.


NRW-Landwirtschaftsminister Remmel mit Bürgermeister Christoph Ewers (mi.) und dem technischem Werkleiter der Gemeindewerke, Andreas Reitz (li.), mit einen Stück des Glasfaserkabels, dass demnächst die Breitbandversorgung in Würgendorf sichert.

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