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24.03.2010

Startschuss für das Burbacher Förderprogramm

Ein weiterer wichtiger Baustein im Rahmen der Initiative „Lebens-WERTE Dörfer der Gemeinde Burbach“ geht an den Start: das Burbacher Förderprogramm.
Bevölkerungsrückgang bedeutet nicht nur einen geringeren Bedarf an neuer Baufläche sondern auch eine Gefahr für die Lebensqualität in den einzelnen Dörfern der Gemeinde Burbach.
Aus diesem Grund ist es der Gemeinde Burbach ein zentrales Anliegen mit der Initiative „Lebens-WERTE Dörfer“, die Lebensqualität insbesondere in den Ortskernen durch verschiedenste Maßnahmen dauerhaft zu sichern und zu fördern und gleichzeitig den wertvollen Naturraum zu schonen. So sind bereits beispielsweise folgende Projekte in diesem Zusammenhang entstanden bzw. in Planung: deutliche Rücknahme von ursprünglich geplanten Gewerbe- und Wohnbauflächen im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes, Aktivierung von Baulücken durch ein Baulückenmanagement, Leerstandsmanagement, verschiedenste Dorfentwicklungsmaßnahmen, Gestaltungssatzung Holzhausen, Baufibel Gemeinde Burbach, Veranstaltungen zu den Themen „Bauen und Wohnen im Dorf“ und „Leben und Wohnen im Alter“.

Das Förderprogramm ist mehr als nur eine „Finanzspritze“, die bauliche Maßnahmen in den Ortskernen belohnt. Mit Hilfe einer kostenfreien Erstberatung durch Burbacher Architekten und Ingenieure als Voraussetzung für die Beantragung der Fördermittel soll der Bauherr für eine ganzheitliche Sichtweise beim privaten Hausbau im Hinblick auf die Themen „Stärkung der Ortskerne“ sowie „Klimaschutz“ und „Klimaanpassung“ - vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Klimawandels - sensibilisiert werden.
Frühzeitiges Wissen und eine qualifizierte Beratung schont nicht nur die eigene Geldbörse sondern trägt auch zu einer nachhaltigen Wertsteigerung des Gebäudes bei.
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Förderprogramms konnten auch die lokalen Kreditinstitute Sparkasse Burbach-Neunkirchen und Volksbank Siegerland eG für besondere Finanzkonditionen gewonnen werden. Das Förderprogramm leistet somit einen Beitrag zur lokalen Netzwerkbildung und zur lokalen Wirtschaftsförderung.
Leben im Dorf lohnt sich, nicht nur finanziell durch die Unterstützung, die das Förderprogramm bietet, sondern vor allem dadurch, dass dort lebenswertes Wohnen in einer schönen Umgebung möglich ist, zu der die Bürgerinnen und Bürger selbst durch die Gestaltung ihres Grundstücks und ihres Hauses beitragen können. Darum lautet auch ein Motto: „Kommen Sie in die Mitte, ziehen Sie in die Ortskerne und werden (oder bleiben) Sie Teil der Dorfgemeinschaft.“

Die Bausteine zum Förderprogramm in der Übersicht:

  • Kauf von Gebäuden im Ortskern
  • Neubau von Gebäuden im Ortskern
  • Barrierefreier Umbau von Gebäuden im Ortskern
  • Energetische Sanierung von Gebäuden im Ortskern
  • Hochwasserschutz von Gebäuden im Ortskern
  • Dorfgerechte Bepflanzung von Freiflächen 

Der Förderbetrag für die ersten beiden wichtigsten Bausteine beträgt beispielsweise pauschal 1.000,- € pro Ein- oder Zweifamilienhaus sowie zusätzlich 250,-€ pro Kind bei einem Förderhöchstbetrag von insgesamt 2.000,-€ (einschließlich der Grundförderung von 1.000,-€) bei einer Mindestinvestition von 50.000,-€ bei einem Kauf und 100.000,-€ bei einem Neubau im Ortskern. Alle Kriterien müssen erfüllt sein. Weitere Details ergeben sich aus den Förderrichtlinien. 

Folgende weitere wichtige Informationen wie 

  • Liste der beratenden Burbacher Architekten und Ingenieure 
  • Checkliste (liegt bei den Architekten und Ingenieuren vor) 
  • Übersicht der Satzung nach § 34 BauGB über der einzelnen Ortskerne (liegt bei den Architekten und Ingenieuren vor) 
  • Antragsformular zum Burbacher Förderprogramm 
  • Broschüre zum Burbacher Förderprogramm 
  • Richtlinie des Burbacher Förderprogramms 
  • Baufibel für die Gemeinde Burbach 

finden Sie auf der Internetseite der Gemeinde Burbach unter www.burbach-siegerland.de – Lebens-WERTE Dörfer – (rechte Spalte) und bei folgenden Ansprechpartnern der Gemeinde Burbach: Elisabeth Fley, Umweltberatung und Tourismus (02736/4582) und Christian Feigs, Stadtplanung und Wirtschaftsförderung (02736/4567).









 





 

 

 
Richtlinie über die Zuwendung für private Maßnahmen vom 09.03.2010, die eine nachhaltige städtebauliche und klimaorientierte Entwicklung der Ortskerne fördern.

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