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Burbacher Schulzentrum wird demnächst durch Holz erwärmt

Bauarbeiten am neuen Heizkraftwerk in vollem Gange

In vollem Gange sind die Bauarbeiten im und am Schulzentrum in Burbach. Hier entsteht das neue Heizkraftwerk, dass zukünftig dafür sorgt, dass die Klassenräume und die Sporthalle angenehm gewärmt sind. Zusätzlich wird derzeit ein Nahwärmenetz aufgebaut, um die Gebäude zu versorgen. Die Sporthalle wird zukünftig mit Nahwärme versorgt, das Brauchwasser per Solarthermie erhitzt.

„Im Außengelände neben der Turnhalle werden derzeit die Vorbereitungen für den Bau des neuen Heizkraftwerkes getroffen,“ erklärt Jörg Ahnert vom Hochbauamt der Gemeinde Burbach. „Hier steht zukünftig das Kraftwerk inklusive der Lagerstätte für die heimischem Holzhackschnitzel.“ Der Vorratsraum ist ausgelegt auf rund 100 Kubikmeter des Materials. Diese Menge reicht in der Heizperiode für rund eine Woche. Mit der umweltschonenden Hackschnitzelheizung können 85 % des Wärmebedarfs gedeckt werden. Für Spitzenlastzeiten steht zusätzlich ein Ölbrennkessel zur Verfügung. Neben dem Kesselhaus und dem Lagerraum wird eine Garage errichtet, in dem die Gerätschaften der Hausmeister des Schulzentrums untergebracht sind.

Verteilt wird das erzeugte warme Wasser über ein rund 320 m langes Leitungsnetz, für das zusätzlich Gräben gezogen werden. Die Umstellung auf das neue System soll im Oktober erfolgen. Dann ist die bisherige dezentrale Wärmeversorgung der Gebäude durch Gasbrennkessel Geschichte. Durch das neue Heizkraftwerk werden sich die Emissionen um bis zu 80 % reduzieren.

Die Gemeinde Burbach investiert in dieses Projekt 945.000 €.


Durch diese Leitungen wird zukünftig die gewonnene Wärme in die einzelnen Gebäude fließen. Derzeit wird das Leitungsnetz aufgebaut.


Hier steht demnächst das neue Heizkraftwerk mit Hackschnitzelsilo und Gerätegarage.

29.08.2011 
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