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17.06.2020

Neustrukturierung der OGS-Betreuung in Burbach

Grundschule in Niederdresselndorf soll einen Neubau erhalten

Die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen wurden am 15. Juni wieder für alle Schülerinnen und Schüler geöffnet. Die Anfangs- und Pausenzeiten werden gestaffelt und die Abstandsregel im Unterricht aufgehoben. Für die Grundschulen, die sich zunächst auf ein Rotationsprinzip für die einzelnen Klassen eingestellt haben, stellt dies eine große Herausforderung dar. „Bisher haben die Schulen, die Eltern und die Kinder in Burbach die coronabedingten Herausforderungen, von den vielfältigen Einschränkungen über den Fernunterricht bis hin zur erforderlichen Notbetreuung wirklich hervorragend gemeistert“ findet Bürgermeister Christoph Ewers lobende Worte für alle Beteiligten.

Aber auch ohne Corona gibt es immer wieder neue Herausforderungen an den Schulen zu bewältigen. „Der Wunsch nach Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich nimmt stetig zu. Es ist wichtig, dass wir unsere guten Angebote ausbauen, um auch zukünftig den Bedürfnissen der Familien gerecht werden zu können. Daher beschäftigen wir uns schon seit geraumer Zeit mit dem Thema Weiterentwicklung der Offene Ganztagsschule“ so Christoph Ewers. "Wir brauchen auf Dauer entsprechend mehr Platz und besser ausgestattete Räume, damit die Kinder sich außerhalb des Unterrichts auch bewegen und spielen können“, erläutert Ewers die Pläne der Verwaltung.

Konkret ist für den Standort in Niederdresselndorf ein Neubau für die OGS neben der Grundschule geplant. Die Kostenschätzung beläuft sich hierfür auf rund 1,5 Millionen Euro. Der zweigeschossige Neubau soll 5 Gruppenräume, eine Küche und diverse Nebenräume mit insgesamt 240 qm umfassen. Die Planung hierfür wurde durch den Fachbereich Bauen der Gemeinde erstellt und jetzt im zuständigen Ausschuss erstmalig vorgestellt.

Aufwändiger sind die Überlegungen für die Grundschule in Burbach. In den nächsten Jahren wird nach einer Ausbaumaßnahme in Wahlbach der Bedarf noch zu decken sein, aber spätestens, wenn der von Bund und Ländern geplante Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz realisiert wird, wird es voraussichtlich eng. Deshalb ist es wichtig, dass Verwaltung, Politik und Schule jetzt gemeinsam beginnen, zukunftsfähige Lösungen zu erarbeiten. Dabei wird zunehmend deutlich, dass der jetzige Grundschulstandort in Burbach keine Ausbaukapazitäten mehr birgt, um mittel- bis langfristig den Raumbedarf für eine dreizügige Grundschule mit OGS zu decken.

Seitens der Verwaltung wurde deshalb dem Ausschuss für Schulen, Kultur, Sport und Soziales jetzt als eine Alternative der Umbau der Hellertalschule als künftiger Standort für die Grundschule Burbach gemeinsam mit der Offenen Ganztagsschule vorgestellt. Derzeit wird noch geprüft, ob auch eine Aufstockung des Gebäudes zusätzliche Möglichkeiten für die künftige Nutzung bieten kann. „Noch handelt es sich um Ideenskizzen, die weiter diskutiert werden müssen, aber es ist wichtig, dass wir für unsere Familien und für die Schule früh genug planen“ erläutert Ewers die Überlegungen.

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