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06.09.2019

Burbacher Gewässeraktive weiterhin im Einsatz

Wehrrückbau im Wetterbach erfolgreich abgeschlossen, Wehrnummer 8 ist Geschichte

Dem von der europäischen Wasserrahmenrichtlinie normierten guten Gewässerzustand wieder ein Stück näher: Die nächste Wehrrückbaumaßnahme im Wetterbach ist erledigt. Das alte Wehr Glanzbäumer Wiese, gelegen zwischen den Hickengrunder Ortschaften Nieder- und Oberdresselndorf ist im wahrsten Sinne des Wortes dem Bachbett gleich gemacht worden. Anstelle des 1,3 m hohen, treppenstufig aus Betonschwellen aufgebauten Bauwerk ist nun wieder auf etwa 30 m Länge ein freifließender, strukturreicher Bachabschnitt geschaffen worden. Große Basaltblöcke, die aus der benachbarten Kaolingrube Stephan geholt wurden, belegen nun die neue Bachsohle und geben dem Wetterbach wieder sein natürliches Aussehen. „Wir haben die günstige Wasserstände genutzt um das Vorhaben ohne größere baubedingte Belastungen für das Gewässer durchführen zu können“, kommentierte der Projektverantwortliche Ulrich Krumm die Baudurchführung.

Die aktuelle Maßnahme ist Teil der Kooperation zwischen der Fischereigenossenschaft Burbach und dem Verein zur Förderung der natürlichen Lebensgrundlagen Burbach zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Mit den schon vor längerer Zeit erfolgten 2 Wehrumbauten durch die Gemeinde Burbach und dem Heimatverein Holzhausen sind nun seit 2015 im Wetterbach 6 unpassierbare Querbauwerke, die die ihre ursprüngliche Bestimmung heute nicht mehr erfüllen, auf ehrenamtlicher Ebene zurückgebaut worden. Finanziert werden die Maßnahmen mit 80% Förderung aus dem NRW-Landesprogramm „Lebendige Gewässer“. Nun steht noch der Rückbau des Oberwehres der Aßlerschen Mühle an der Landesgrenze zu Hessen gelegen auf der Agenda. Soweit die wasserrechtlichen Voraussetzungen gegeben sind, wollen erneut die Burbacher Gewässeraktiven sich diesem Rückbau annehmen. Dann wäre der Wetterbach im Hickengrunder Abschnitt auf 6 km Länge bis zum Zusammenfließen seiner beiden Quellbäche Weier- und Winterbach durchgängig. Und dann hofft man darauf, dass auch im hessischen Abschnitt des Wetterbaches (Haigerbach) sich etwas tut und die dort noch 8 unpassierbaren Querbauwerke bis zur Einmündung in die Dill passierbar gestaltet werden.

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