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Buchhellertal
Timo Förster 
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Buchhellertal
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Verein zur Förderung der natürlichen Lebensgrundlagen

Engagierte Bürger, darunter Vertreter des Ehrenamtes, der Unternehmerschaft und des Heimatrings, haben gemeinsam mit der Verwaltung der Gemeinde Burbach einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der sich derzeit mit der Gründung eines Vereins für den Klimaschutz in der Gemeinde Burbach befasst.

Der Masterplan 100% Klimaschutz mit seinen ambitionierten bis zum Jahre 2050 festgesetzten Zielen macht die Sicherung der Klimaschutzaktivitäten, welche außerhalb oder am Rande des kommunalen Kompetenz- und Einflussbereichs stattfinden, in Burbach langfristig notwendig. Diesem Gedanken will man nun mithilfe eines gemeinnützigen Vereins Rechnung tragen.

Die Ziele sind:

  • Die Treibhausgas-Emissionen der Gemeinde Burbach werden bis 2050 um 95% verringert
  • Klimaschutz wird auf eine breitere Basis gestellt 
  • Klimaschutz wird langfristig gesichert

Schwerpunkt der Vereinstätigkeit soll die zielgruppengerechte Vorbereitung und Initiierung von Klimaschutzprojekten sein. Die Zielgruppen sind in erster Linie Bürger/innen sowie Unternehmen und Institutionen. Der Verein soll außerdem dazu beitragen, dass der Klimaschutzgedanke verbreitet wird und die Klimaschutzziele der Gemeinde erreicht werden. Die Gemeinde Burbach selbst wird ebenfalls in dem Verein vertreten sein.

Das Kind hat einen Namen!

Am 14.11. hat der Arbeitskreis eine Satzung entworfen und den Namen für den Verein beschlossen: Zukünftig wird ein Großteil der Klimaschutzaktivitäten in der Gemeinde Burbach durch den „Verein zur Förderung der natürlichen Lebensgrundlagen“ initiiert!

Wichtiger Bestandteil des Vereinslebens: Arbeitsgruppen

In der Mitgliederversammlung soll jährlich beschlossen werden, welche Projekte prioritär angegangen werden. Der Vorstand schlägt einzelne Arbeitsgruppen vor, die die Initiierung und Umsetzung von Projekten vorbereiten. Die Arbeitsgruppen werden von Vorstandsmitgliedern moderiert.

Arbeitsgruppen können

  • zielgruppenbezogen (z.B. Bürger, Unternehmen, Schüler, Liegenschaften der Gemeinde…)
  • handlungsfeldbezogen (z.B. Mobilität, Stromerzeugung, Wärmeversorgung, Gemeindeentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit…) und/oder 
  • (insbesondere bei komplexeren Projekten) projektbezogen (z.B. Power to Gas, Nahwärme …)

arbeiten.

Jedes Vereinsmitglied sollte den Verein nicht nur mit seinem Mitgliedsbeitrag, sondern auch nach seinen Möglichkeiten durch Tatkraft unterstützen, d.h. in einem Arbeitskreis aktiv werden.

Zwischenzeitlich haben sich folgende Arbeitsgruppen gegründet, für die sich weitere Mitstreiter melden können:

Arbeitsgruppe 1: Energie
Ob Energiespartipps, Dorfauto oder Hocheffizienzpumpen, ob Thermografie-Aktion, Repair-Café oder Ökostrom: wir beschäftigen uns mit Projekten rund um die Themen Energie und Mobilität im Alltag.

Arbeitsgruppe 2: Abfall und Recycling
Ob Vermeidung von Plastiktüten, Abfallsammelaktionen oder Terra Preta: Wir beschäftigen uns mit Projekten rund um die Vermeidung sowie stoffliche und energetische Nutzung von Abfällen.

Arbeitsgruppe 3: Lebendige Gewässer
Ob Durchlässigkeit von Bächen, Vermeidung von Schadstoffeinträgen oder Beobachtung von Wasserlebewesen mit Kindern: Wir beschäftigen uns mit Projekten rund ums Wasser

Arbeitsgruppe 4: Unternehmen Energiewende
Ob Erschaffung eines Management-Tools zur Dokumentation von Energieverbräuchen – und Einsparpotenzialen in Unternehmen, betriebliches Mobilitätsmanagement oder ÖKOPROFIT: Wir beschäftigen uns mit Projekten rund um das klimafreundliche Unternehmen. Von Unternehmen für Unternehmen.

Vereinsgründung am 12.01.2015

Für den 12.01.2015 hatte die Gemeinde alle Interessierten Bürger/innen, aber auch Vertreter von Unternehmen und Institutionen eingeladen, gemeinsam mit dem Arbeitskreis den Verein zu gründen. Es kamen 39 Personen, von denen 24 die Vereinsmitgliedschaft beantragten, nachdem der Satzungsentwurf gemeinsam diskutiert, leicht modifiziert und beschlossen worden war.

Der Satzungszweck ist gemeinnützig und lautet demnach auszugsweise wie folgt:

„Zweck des Vereins ist die Förderung, Erhaltung und nachhaltige Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen. Dazu unterstützt der Verein unter Berücksichtigung gesellschaftlicher und ökonomischer Belange ideell und/oder materiell Maßnahmen, die zur Verwirklichung nachstehender steuerbegünstigter Zwecke dienen:

  • Die Förderung des Umweltschutzes, insbesondere des Klimaschutzes
  • Die Förderung des Naturschutzes und der nachhaltigen Flächenbewirtschaftung

Der Verein ist insbesondere für die Initiierung und/oder nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen aus dem Projektportfolio des „Masterplans 100% Klimaschutz“ der Gemeinde Burbach aus dem Jahre 2014 zuständig. Dabei kann er die Ausgestaltung von Maßnahmen individualisieren und an aktuelle Rahmenbedingungen anpassen. Er organisiert und koordiniert die Information, Beteiligung und Vernetzung aller maßnahmenrelevanten Akteure und unterstützt diese mit Wissen, Tatkraft, finanziellen Mitteln und/oder Materialien, die zur Erreichung von 95% Treibhausgas-Reduktion auf dem Gemeindegebiet Burbach bis 2050 (Basisjahr 2010) notwendig sind.“ 

Mitglied werden

Jeder, der sich mit Tätigkeitsschwerpunkt auf dem Burbacher Gemeindegebiet für den Umweltschutz engagieren möchte, kann Mitglied im „Verein zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen“ werden. Die Vereinsbeiträge sind gering gehalten, denn der Verein lebt von der gemeinsamen Arbeit der Mitglieder im Projektmanagement. Wer Mitglied werden möchte, findet unter Dokumente die Beitrittserklärung und die Gebührenordnung.

Kontakt

Carolin Vomhof-Kettner »
Fachbereich 3 - Bauen, Wohnen, Umwelt
Eicher Weg 13
57299 Burbach

Telefon: 02736 45-35
Fax: 02736 45-9935
E-Mail oder Kontaktformular
Verein zur Förderung der natürlichen Lebensgrundlagen e.V. »
Ludwig Sahm
Hochstraße 13
57299 Burbach

Telefon: 02736 1869
E-Mail oder Kontaktformular
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