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12.02.2020

Ziel erreicht

Sparkasse Burbach-Neunkirchen präsentiert Geschäftszahlen 2019

„Sie haben Ihr Ziel erreicht“- diese Rückmeldung kennt jeder, der schon einmal ein Navigationssystem genutzt hat. Für die Sparkasse Burbach-Neunkirchen trifft dies auch beim Blick auf das abgelaufene Geschäftsjahr zu: Die Bilanzsumme lag bei gut 570 Mio. Euro, und das Betriebsergebnis hielt sich auf einem absolut und im Verbandsvergleich sehr guten Niveau.

„Ziele unter schwierigen Bedingungen zu erreichen, das ist eine ganz besondere Herausforderung“, hebt Wolfgang Franz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, hervor. Viele Umfeldfaktoren sind für Banken und Sparkassen schon seit Jahren relevant – und werden es in absehbarer Zukunft auch bleiben. Die anhaltende Niedrigzinsphase ist ein oft zitiertes Beispiel. „Für Privatkunden erheben wir keine Negativzinsen“, betont Franz. Der Leistungsstärke der Sparkasse sei es zu verdanken, dass man dies bis heute habe vermeiden können. Gegenüber der Firmenkundschaft werde mit diesem Thema sehr individuell in Form von Einzelvereinbarungen umgegangen.

„Generell suchen Kunden vermehrt nach attraktiven Alternativen zu Spareinlagen“, so Franz zu den Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf das Anlagegeschäft. Bei den Spareinlagen gab es zwar erneut ein Wachstum (rund 3%). Wertpapiere und Fonds erfreuen sich jedoch zunehmender Beliebtheit. Rund 60 Mio. Euro betrug in 2019 der gesamte Wertpapier- und Fonds-Absatz der Sparkasse. Einen wesentlichen Teil davon investierten Kunden in Anlageprodukte des Sparkassen-Verbundpartners Deka. Damit erreichte das Institut eine Platzierung unter den ersten 10 im Deka-Verbandsvergleich zum Brutto-Fondsabsatz. In Bezug auf den Absatz von Zertifikaten führt die Sparkasse das Ranking sogar an.

Zufriedenstellend entwickelte sich das Bauspargeschäft. Rund 13 Mio. Euro Neugeschäft konnte die Sparkasse hier in ihre Bücher schreiben, davon 1,2 Mio. Euro in staatlich geförderte Altersvorsorgeverträge.

Ein weiterer Umfeldfaktor, der nicht nur eine Herausforderung darstellt, sondern auch viele Chancen eröffnet, ist die technologische Entwicklung. „Die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und dabei Sparkasse bleiben, so lässt sich hier unsere Strategie zusammenfassen“, erläutert Franz. Im Mittelpunkt steht dabei das Girokonto der Sparkasse mit umfangreichen digitalen Services, gebündelt in der Banking-App. Letztere überzeugt Jahr für Jahr nicht nur Kunden, sondern auch die Fachpresse: Bei unabhängigen Tests erhielt diese clevere Art, Bankgeschäfte abzuwickeln, immer wieder Bestnoten, etwa bei den Magazinen Capital, Chip und Computer Bild und bei der Stiftung Warentest. Dies macht sich in den Nutzungsquoten unmittelbar bemerkbar. Mehr als 60% der Kunden erledigen ihre Bankgeschäfte bereits online.

Prominentestes Beispiel für die Erweiterung des digitalen Service-Angebots ist die Einführung der Zahlungsfunktion Apple Pay. „Wir freuen uns, mit der Einführung von Apple Pay all unseren Kunden mobiles Bezahlen ermöglichen zu können“, so Franz. Die Einführung von Apple Pay passe damit zum hohen Anspruch der Sparkasse Burbach-Neunkirchen bei digitalen Bezahllösungen. „Zum Start werden Kreditkarten unterstützt, die girocard bereiten wir für 2020 vor“, ergänzt Franz.

Das Angebot an digitalen Services wurde aber auch in anderen Bereichen ausgeweitet. So können Sparkassenkunden etwa ihre Bankgeschäfte mit der Google Assistant App oder einem Lautsprecher von Google nur mit Einsatz der eigenen Sprache erledigen. So lassen sich Kontoabfragen und Banking-Aufträge noch schneller abwickeln als bislang.

Ein weiteres Novum: Der E-Safe, eine strukturierte Ablage-, Verwaltungs- und Sicherungsmöglichkeit für persönliche Dokumente aller Art.

Als Beispiel für neue digitale Services rund um die Geldanlage nennt Franz das Depot-Cockpit und das Deka-Abräumsparen. Ersteres bietet dem Kunden in der Internet-Filiale eine kompakte Übersicht der Vermögenswerte in seinem Wertpapier-Depot. Mit dem Deka-Abräumsparen wird monatlich zu einem gewählten Stichtag das über einen verbleibenden Restbetrag hinausgehende Guthaben vom Girokonto in einen vorab gewählten Fonds investiert.

„Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen“, betont Franz, „für neue Produkte und Services ebenso wie für die Optimierung von Prozessen.“ Wie wichtig der Sparkasse zugleich persönliche Nähe ist, zeige sich nicht zuletzt in ihrer Präsenz vor Ort. Mit neun Geschäftsstellen – davon eine Automatengeschäftsstelle – hat das Institut nach wie vor eines der dichtesten Filialnetze bundesweit. Im Bundesdurchschnitt unterhalten Sparkassen 0,16 Geschäftsstellen pro 1.000 Girokonten. Bei der Sparkasse Burbach-Neunkirchen liegt dieser Wert bei 0,32.

Einen Einblick in die Aktivseite der Bilanz gewährt Vorstandsmitglied Frank Podehl, zunächst mit Fokus auf das Privatkundengeschäft: Insgesamt konnte die Sparkasse bei den Darlehen an Privatkunden um gut 3% zulegen. Ein wichtiger Bereich sind hier die Wohnungsbaufinanzierungen. Spürbare Impulse erhielt dieses Geschäft auch in 2019 wieder von Seiten der Immobilienvermittlung, für die 2019 ein Rekordjahr war: 52 Objekte fanden über die Sparkasse einen neuen Eigentümer.

In 2019 hat die Sparkasse wieder einige Immobilienprojekte realisiert. Der zweite Bauabschnitt der Wohnanlage „Siebertsweiher“ in Neunkirchen wurde komplett verkauft. Die Übergabe der fertigen Wohnungen ist für März 2020 vorgesehen. Zeitgleich wird die Anlage „Modernes Wohnen“ in Salchendorf vermarktet. Hier werden 10 Eigentumswohnungen Anfang Juli an die Käufer übergeben. In Planung ist eine neue Wohnanlage in Neunkirchen in bevorzugter, sonniger Wohnlage, wieder mit hochwertigen, barrierefreien Eigentumswohnungen und Aufzug. Baubeginn soll noch in 2020 sein.

Auch beim Thema Immobilien informieren sich Kunden zunehmend über digitale Kanäle und nehmen digitale Services in Anspruch. Die Sparkasse hat hierzu in 2019 in ihrer Internet-Filiale ein neues Online-Tool implementiert, den „S-ImmobilienPreisfinder“. Mit diesem Tool können Kunden kostenlos eine Werteinschätzung für ihre Immobilie vornehmen. Der S-ImmobilienPreisfinder kommt bei den Kunden sehr gut an.

Der zweite wichtige Pfeiler auf der Aktivseite ist das Firmenkundenkreditgeschäft. Hier kann die Sparkasse ein sehr erfreuliches Wachstum von fast 10% verzeichnen. Der hiesige Mittelstand hat weiterhin einen großen Bedarf an individuellen Lösungen und damit verbunden an fachkompetenter persönlicher Beratung. Dem hat die Sparkasse in 2019 durch eine weitere personelle Aufstockung der Firmenkundenbetreuung sowie durch neue technische Möglichkeiten zur Unterstützung vor, während und nach dem Gespräch Rechnung getragen. Das spricht sich herum, sodass auch in 2019 viele neue Firmen- und Geschäftskunden erste Schritte mit der Sparkasse gegangen sind.

Eine neue Kooperation gibt es seit Juni 2019 im Auslandsgeschäft. Mit der S-International wurde ein kompetenter und erfahrener Partner gefunden. Der Firmenkundschaft der Sparkasse steht damit ein Netzwerk aus erfahrenen Experten zur Verfügung, die bei allen internationalen Geschäftsabwicklungen umfassend beraten und begleiten kann – ein echter Kompetenzgewinn.

Als weiterer Erfolgsgarant hat sich in 2019 einmal mehr die Versicherungsagentur der Sparkasse erwiesen. Das gewerbliche Versicherungsgeschäft entwickelte sich weiterhin gut. Insgesamt – also privates und gewerbliches Geschäft zusammengenommen – legte das Institut mit rund 280.000 Euro an Neubeiträgen im Kompositgeschäft noch einmal eine leichte Steigerung gegenüber dem auch schon sehr guten Vorjahr hin. Bei den Lebensversicherungen konnte ein Neugeschäft von mehr als 8,5 Mio. Euro verbucht werden, was ein Plus von fast 25% bedeutet. Sowohl im Komposit- als auch im Lebensversicherungsgeschäft hat es die Sparkasse mit ihren Ergebnissen unter die ersten fünf im Verbandsvergleich geschafft.

„Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben“, resümiert Podehl. „Wenn wir aber weiterhin erfolgreich sein wollen, müssen wir immer wieder Gewohntes hinterfragen und uns neu ausrichten.“ Beispiel Ausbildung: Neben den „klassischen“ Ausbildungsberufen Bankkaufmann/-frau und Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen bildet die Sparkasse ab 2020 auch Immobilienkaufleute und Kaufleute im E-Commerce aus.

Ein weiteres Beispiel ist die Geschäftsstellenausstattung. Nachdem in 2018 die Filiale in Neunkirchen überarbeitet worden war, stand in 2019 der Umbau der Niederlassungen in Burbach und Niederdresselndorf auf der Agenda. Bei diesen Geschäftsstellen wurde ein komplett neues Raumkonzept umgesetzt: Die großzügige, offene Gestaltung schafft eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohl fühlt. Ein zentraler Empfangstresen dient als erste Anlauf- und Orientierungshilfe für die Besucher. Diskretion für die Beratung gewähren im Hintergrund angeordnete Besprechungsräume. Wolfgang Franz betont vor diesem Hintergrund noch einmal die Bedeutung der persönlichen Beratung: „Digitale Services nutzen wir gezielt für einfache Bankdienstleistungen, persönliche Beratung bieten wir für komplexere Sachverhalte an.“ Darum werde laufend in die Ausstattung der Geschäftsstellen investiert.

„Unsere Ziele für 2019 haben wir erreicht“, schlägt Franz den Bogen zu seinem Eingangssatz zurück. „Daran möchten wir die Menschen in der Region teilhaben lassen.“ Dies geschieht Jahr für Jahr in Form zahlreicher Spenden und Sponsoring-Maßnahmen. In 2019 belief sich das Engagement der Sparkasse auf insgesamt 520.000 Euro. In 2019 wurde der Kapitalstock der sparkasseneigenen Stiftung erneut um 250.000 Euro erhöht, so dass dieser nun auf knapp 4 Mio. Euro angewachsen ist. Aus den Erträgen des Stiftungskapitals flossen in 2019 gut 80.000 Euro in gemeinnützige Projekte und Initiativen. Für das kommende Jahr sind sogar Fördergelder aus Stiftungsmitteln in Höhe von mehr als 125.000 Euro zugesagt.

„Für 2020 haben wir uns erneut ehrgeizige Ziele gesteckt“, so Franz. „Und wir freuen uns jetzt schon, bei der Rückschau Anfang 2021 die Meldung aus unserem betrieblichen Navigationssystem zu hören: ´Sie haben Ihr Ziel erreicht!‘“

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